LH Mikl-Leitner zur Schaffung von Gesundheitszentren in Niederösterreich

Wohnortnahe Gesundheitsversorgung, die den Ansprüchen unserer Zeit gerecht wird

St. Pölten (OTS/NLK) - Gesundheitszentren sollen dazu beitragen, die wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Niederösterreich auch in Zukunft sicherzustellen. „In Niederösterreich haben wir eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, zum einem mit unseren 27 Klinikstandorten und zum anderen mit einem flächendeckenden Netz im niedergelassenen Bereich. Mit den Gesundheitszentren und Gesundheitsnetzwerken wollen wir den Ansprüchen unserer Zeit gerecht werden“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Sonntag in der Radiosendung „Niederösterreich im Gespräch“.

In den kommenden Monaten werden die ersten sechs von insgesamt 14 neuen Gesundheitszentren in den Betrieb gehen. Dazu der Obmann der NÖ Gebietskrankenkasse, Gerhard Hutter: „Die ersten drei Gesundheitszentren werden in St. Pölten, in Böheimkirchen und in Schwechat eingerichtet.“ Die Kosten für die neuen Gesundheitszentren würden das Land Niederösterreich und die NÖ Gebietskrankenkasse übernehmen. Laut Hutter beträgt die Öffnungszeit mindestens 50 Stunden pro Woche. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen werde sich auch die Wartezeit für die Patienten verkürzen.

NÖ Ärztekammer-Präsident Christoph Reisner bezeichnete die Gesundheitszentren als attraktives Modell für Ärzte. Rund 50 Prozent der Allgemeinmediziner würden in den kommenden sieben bis zehn Jahren in Pension gehen. Die junge Generation die nachkommt, sei sehr daran interessiert, in Gruppen zusammenzuarbeiten. Niederösterreich habe landesweit bereits jetzt die meisten Gruppenpraxen im niedergelassenen Bereich. Reisner ist überzeugt, dass „wir mit diesem Angebot, mit den erweiterten Öffnungszeiten und mit fixen Arbeitszeiten für die niedergelassenen Ärzte auf dem richtigen Weg sind“.

„Mit unseren neuen Gesundheitszentren wollen wir die wohnortnahe Gesundheitsversorgung verbessern und garantieren, mit einem breiteren gesundheitlichen Angebot und mit besseren Öffnungszeiten“, betonte die Landeshauptfrau. Für praktische Ärzte sollen diese Einrichtungen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. “Das bedeutet eine ‚Win-Win-Situation‘ für alle Beteiligten“, so Mikl-Leitner.

In einem Gesundheitszentrum arbeiten mindestens drei Allgemeinmediziner unter einem Dach bzw. eng vernetzt zusammen mit diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, mit Ordinationsassistenten und mindestens drei anderen Gesundheitsberufen wie beispielsweise Logopäden, Physiotherapeuten oder Psychotherapeuten.

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