- 03.08.2018, 10:58:14
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Lercher zu Hartinger-Klein: Eine Entschuldigung wäre mehr als angebracht, Frau Ministerin!
FPÖ-Hartinger-Klein schweigt weiterhin zu skandalösem und realitätsfremdem 150-Euro-Sager – Strache glänzt mit Fake-News-Verschwörung und diffusen Rechtfertigungen
Utl.: FPÖ-Hartinger-Klein schweigt weiterhin zu skandalösem und
realitätsfremdem 150-Euro-Sager – Strache glänzt mit
Fake-News-Verschwörung und diffusen Rechtfertigungen =
Wien (OTS/SK) - "Wenn man einen Fehler macht, dann entschuldigt man
sich. Das ist anständiges und gutes Benehmen. So ist es Tradition in
Österreich. Es fällt einem kein Zacken aus der Krone, wenn man einen
Fehler einfach zugibt. Ministerin Hartinger-Klein hat einen schweren
Fehler gemacht. Sie hat behauptet, man könne in Österreich von 150
Euro leben und damit die Würde von armen Menschen in Österreich mit
Füßen getreten. Wenn man so einen Fehler macht, dann entschuldigt man
sich. Diese Entschuldigung erwarte ich mir auch von Hartinger-Klein“,
sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher am Freitag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****
„Die Ministerin muss endlich Verantwortung für ihren realitätsfremden
150-Euro-Sager übernehmen“. Für Lercher ist das Ausbleiben einer
Entschuldigung seitens der Ministerin unverständlich: „Nach ihrer
unglaublich unsozialen verbalen Entgleisung im Fernsehen schweigt
Hartinger-Klein seit über einer Woche und scheint sich keiner Schuld
bewusst. Ihr Parteichef Strache hilft aus und rechtfertigt
Hartinger-Kleins unsoziale Ansicht, dass 5 Euro pro Tag für einen
Menschen zum Leben reichen, mit diffusen Erklärungen und altbekannten
Fake-News-Verschwörungen. Worin diese Verschwörung besteht, weiß man
in der FPÖ aber selber nicht so genau. Während das eine FPÖ-nahe
Medium ‚Unzensuriert‘ peinliche Tipps gibt, wie man von 150 Euro
angeblich doch leben könnte, behauptet das andere Medium
‚Wochenblick‘ einfach eine ‚150-Euro Verschwörung‘. Die
Aluhut-Fraktion in der FPÖ ist sich offenbar noch nicht sicher,
welcher Verschwörung sie diesmal auf der Spur ist“, sagt Lercher.
„Ich kann die Verzweiflung der FPÖ ja verstehen. Sie sind mit den
freundlichen Worten von Konzernkanzler Kurz schlafen gegangen und mit
dem Programm der Industriellenvereinigung aufgewacht. Seither quälen
sie sich Tag für Tag mit der Frage, wie sie dieses unsoziale Programm
ihren Wählern erklären sollen. Ich kann aus eigener leidvoller
Erfahrung nachvollziehen, dass die türkise ÖVP nicht an guter
Zusammenarbeit interessiert ist. Das hat inzwischen wohl auch die FPÖ
verstanden. Aber das ist alles keine Entschuldigung für unanständiges
Verhalten. Dieses erwarte ich mir von einer Regierungspartei. Wenn
Hartinger-Klein zu einer Entschuldigung unfähig oder unwillens ist,
dann muss FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache diese selbst leisten.
Notfalls auch aus Ibiza“, schließt Lercher. (Schluss) ds/mb
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