• 01.08.2018, 11:03:46
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  • OTS0066

Wölbitsch/Juraczka: City-Maut ist keine Lösung!

City-Maut schadet dem Wirtschaftsstandort und belastet arbeitende Menschen - Ludwig muss Verkehrsstadträtin zur Vernunft bringen - ÖVP Wien für Verkehrspolitik mit Weitblick

Utl.: City-Maut schadet dem Wirtschaftsstandort und belastet
arbeitende Menschen - Ludwig muss Verkehrsstadträtin zur
Vernunft bringen - ÖVP Wien für Verkehrspolitik mit Weitblick =

Wien (OTS) - „Eine Studie über die angeblichen Vorteile der City-Maut
ab dem Gürtel für den Wiener Verkehr kann nicht darüber
hinwegtäuschen, dass eine City-Maut in jeglicher Form dem
Wirtschaftsstandort Wien schadet. Sie wäre eine unnötige Belastung
für die in der Stadt arbeitenden Menschen und die vielen Pendler. Für
uns ist klar: Die Autofahrer-Schikanen müssen endlich ein Ende
nehmen“, so Stadtrat Markus Wölbitsch und ÖVP Wien Verkehrssprecher
Manfred Juraczka in Reaktion auf die aktuelle APA Berichterstattung.
Es sei zudem eine fragwürdige Studie, da es keinerlei Informationen
über die Höhe des Betrags gibt. Klarerweise würden viele Autofahrer
bei einer hoch-angesetzten Maut ihr Auto zwangsweise stehen lassen.

Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou spricht sich nun für eine
Einführung einer Maut ab dem Gürtel und darüber hinaus wiederholt für
die Einführung ab der Stadtgrenze aus. „Die Verkehrsstädträtin muss
sich einmal entscheiden, was sie eigentlich will. Klare Absagen gab
es bereits aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.
Bürgermeister Ludwig muss erkennen, dass die City-Maut keine Lösung
für Wien ist. Er ist aufgerufen, seine Verkehrsstadträtin endlich zur
Vernunft bringen und die ewigen Alleingänge abzustellen“, so
Wölbitsch.

Wien wäre mit der Einführung einer City-Maut die einzige Stadt
weltweit, in der Parkraumbewirtschaftung und City-Maut gleichzeitig
ausgeführt werden. Das könne nicht sein. „Politik muss für die
Menschen da sein. Was Rot-Grün in Wien bereits betreibt ist eine
reine Abzocke!“, so Juraczka weiter. „Wie man sieht, hat sich die
Stadtregierung hier kein Gesamtkonzept überlegt. Wir fordern deshalb
eine Parkraumbewirtschaftung mit Weitblick für Wien und die Umsetzung
eines Drei-Zonen-Modells mit Lenkungseffekten und gestaffelter
Kurzparkzonentarife. Das ist der einzig mögliche und sinnvolle Weg“,
so Juraczka abschließend.

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