Bundesheer – Plessl: Kunasek will Budgetdesaster auf dem Rücken der Wehrpflichtigen austragen

Kunasek hat als Heeresminister innerlich bereits abgedankt Kunasek hat als Heeresminister innerlich bereits abgedankt

Wien (OTS/SK) - Ein entschiedenes Nein kommt von SPÖ-Wehrsprecher Rudolf Plessl zu einer Ausweitung der Wehrpflicht. „Anstatt für eine ordentliche Ausstattung des Bundesheeres und einen attraktiveren Wehrdienst zu kämpfen und die Mittel dafür bereitzustellen, will Minister Kunasek die Budget-Probleme nun offensichtlich auf dem Rücken der Wehrpflichtigen austragen. Was die FPÖ in den Budgetverhandlungen mit der ÖVP verbockt hat, sollen jetzt die jungen Männer ausbaden“, ärgert sich der SPÖ-Abgeordnete. ****

Die FPÖ habe ja schon bei den Budgetverhandlungen für das Verteidigungsministerium völlig versagt, und Kunasek wolle sich nun offensichtlich so rasch wie möglich in die Steiermark verabschieden. „Erst ab 2021 soll es dann mehr Geld für das Heer geben, spätestens 2020 will der FPÖ-Minister aber schon in die Landespolitik wechseln. Allein das zeigt, wie verantwortungslos hier agiert wird“, so Plessl. „Kunasek interessiert sich nicht für das Heer – die Leidtragenden sind die SoldatInnen, unsere Landesverteidigung und letztlich die Sicherheit insgesamt.“ So warnen ja schon der Bundepräsident und aktuell auch hohe Miliz-Offiziere vor den Konsequenzen. (Schluss) sc/ah/mp

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