Frauenministerin Bogner-Strauß: Altersarmut trifft meist Frauen

Dem Pensions-Gap muss entschieden entgegengetreten werden

Wien (OTS) - „Die Gründe für die häufige Altersarmut bei Frauen, den sogenannten Pensions-Gap, sind vielfältig. Einer davon ist sicherlich der hohe Anteil von Frauen in Teilzeitbeschäftigung“, strich Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß anlässlich des bevorstehenden Equal Pension Day hervor. Mögliche Ansätze, diesem Problem entgegen zu wirken, seien unter anderem das Pensionssplitting, sowie mehr Bewusstseinsbildung für eine partnerschaftliche Aufteilung bei der Kindererziehung. „Kindererziehung ist Elternarbeit, hier sind Mütter und Väter gleichermaßen gefordert.“

„Mit dem seit 2005 bestehenden freiwilligen Pensionssplitting können Eltern ihre Teilgutschriften während der Kindererziehung aufteilen, das heißt erwerbstätige Elternteile können einen Teil ihrer erworbenen Beitragsgrundlagen an die nicht erwerbstätigen Partner übertragen“, sagte die Frauenministerin. „Für diese Möglichkeit müssen wir einfach noch mehr Bewusstsein schaffen.“ Denn das Ziel dieser Maßnahme sei, die geringeren Pensionsansprüche, die aufgrund einer Erwerbsunterbrechung für die Kinderbetreuung entstehen, auszugleichen.

Frauenministerin Bogner Strauß will auch für mehr Transparenz bei Gehältern eintreten, zum Beispiel durch die Zusammenführung der bestehenden Einkommensberichte auf einen bundesweit einheitlichen Standard.

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