- 25.07.2018, 09:59:49
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Weltkulturerbe „Pecherei“ in Hernstein lebt auf
LR Bohuslav: Großer Erfolg für das südliche Niederösterreich
Utl.: LR Bohuslav: Großer Erfolg für das südliche Niederösterreich =
St. Pölten (OTS/NLK) - In Hernstein im Bezirk Baden ist das
traditionelle Handwerk der Pecherei noch bis heute lebendig. Pecherei
ist der im südlichen Niederösterreich gebräuchliche Ausdruck für die
Harzgewinnung und ein wichtiger Teil der regionalen
Wirtschaftsgeschichte. Das Pechermuseum zeigt dabei die Arbeit der
Pecher in der Region sowie die Verarbeitung des Harzes. „Zum Anlass
des Welterbejahres 2018 ist nun das Pechermuseum in Hernstein für
zusätzliche Workshops und Veranstaltungen umgebaut worden. So sollen
mehr Besucherinnen und Besucher für die Region interessiert werden.
Daher wird dieses Projekt aus EU-Kofinanzierungsmittel der
LEADER-Förderung unterstützt“, freut sich Wirtschafts- und
Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.
Um den alten und für die Region wichtigen Erwerbszweig nicht in
Vergessenheit geraten zu lassen, wurde im Jahr 2011 die Pecherei von
der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe ernannt. Das Museum
präsentiert durch einen angeschlossenen Pecherlehrpfad anschaulich
die Bedeutung dieses Handwerks.
„Durch die Adaptierung von drei Räumlichkeiten für Workshops wird
aktiv und praxisbezogen Wissen vermittelt. Zudem nutzt die Gemeinde
diese Räume für diverse Veranstaltungen, wie zum Beispiel
Ausstellungen oder Lesungen von Künstlerinnen und Künstlern aus der
Region. Wir sehen in diesem Projekt einen wichtigen Impuls für die
Region und erwarten uns somit einen Anstieg der Besucherzahlen“,
erklärt Bohuslav.
„Im Zuge des LEADER-Projekts ist auch ein kleiner Raum zur
Museumswerkstatt umgestaltet worden, der anschließend zum Beispiel
für die Herstellung von Salben verwendet werden kann. Wir freuen uns,
dass die bauliche Umgestaltung des Museums das Informationsangebot
rund um die Pecherei nachhaltig und hochwertig ergänzt“, so die
Geschäftsführerin der LEADER Region Triestingtal Anette Schawerda und
Leopold Nebel, Bürgermeister von Hernstein.
Die LEADER-Region Triestingtal hat gemäß ihrer lokalen
Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird
mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER
Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die
Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der
ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra
Bohuslav beschlossen. Das Museum hat noch bis Oktober jeden Sonn- und
Feiertag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet.
Nähere Informationen beim Büro LR Bohuslav unter 02742/9006-12322,
Christoph Fuchs, e-mail [email protected] bzw. bei der
ecpolus unter 02742/9000-19616, Andreas Csar, e-mail
[email protected], www.ecoplus.at.
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