• 22.07.2018, 17:43:06
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  • OTS0022

ÖSTERREICH: Kickl weist Niessl-Kritik zurück

Innenminister kann Ausssagen von Landeshauptmann „nicht nachvollziehen“

Utl.: Innenminister kann Ausssagen von Landeshauptmann „nicht
nachvollziehen“ =

Wien (OTS) - Dass Österreichs Asyl- und Migrationspolitik wirkungslos
sei – das will sich Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) vom
burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) nicht sagen
lassen. In ÖSTERREICH/oe24 weist der Innenminister die Vorwürfe
zurück: „Ich kann die Kritik von Hans Niessl nicht nachvollziehen.
Die Bundesregierung und insbesondere ich als Innenminister – wir
arbeiten auf allen Ebenen, um Österreich vor einer weiteren
chaotischen Migrationswelle wie 2015 unter einem SPÖ-Bundeskanzler zu
schützen. Dazu haben wir die Grenzschutzeinheit Puma gegründet", so
der Innenminister. Kickl betont die "enge Zusammenarbeit" mit seinen
Kollegen in Italien und Deutschland. "Wir stehen politisch und
polizeilich in engstem Austausch mit den Staaten entlang der
Balkanroute und bekämpfen hier erfolgreich die Schlepperei. Und ich
bin im besten Einvernehmen mit meinen Innenminister-Kollegen Seehofer
und Salvini", erklärt Kickl gegenüber ÖSTERREICH.
Diese "Kooperation der Tätigen", wie er es nennt, habe es in
kürzester Zeit erreicht, dass die Anlandungszahlen in Italien stark
zurückgegangen sind und entsprechend auch weniger illegale Migranten
nach Österreich weiterreisen würden. "Gleichzeitig legen wir in
Österreich in der Asylpolitik einen Schwerpunkt auf die
Außerlandesbringung rechtskräftig negativer und damit illegal
aufhältiger Asylwerber", betont der FPÖ-Minister.

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