ÖSTERREICH: Kickl weist Niessl-Kritik zurück

Innenminister kann Ausssagen von Landeshauptmann „nicht nachvollziehen“

Wien (OTS) - Dass Österreichs Asyl- und Migrationspolitik wirkungslos sei – das will sich Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) vom burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) nicht sagen lassen. In ÖSTERREICH/oe24 weist der Innenminister die Vorwürfe zurück: „Ich kann die Kritik von Hans Niessl nicht nachvollziehen. Die Bundesregierung und insbesondere ich als Innenminister – wir arbeiten auf allen Ebenen, um Österreich vor einer weiteren chaotischen Migrationswelle wie 2015 unter einem SPÖ-Bundeskanzler zu schützen. Dazu haben wir die Grenzschutzeinheit Puma gegründet", so der Innenminister. Kickl betont die "enge Zusammenarbeit" mit seinen Kollegen in Italien und Deutschland. "Wir stehen politisch und polizeilich in engstem Austausch mit den Staaten entlang der Balkanroute und bekämpfen hier erfolgreich die Schlepperei. Und ich bin im besten Einvernehmen mit meinen Innenminister-Kollegen Seehofer und Salvini", erklärt Kickl gegenüber ÖSTERREICH.
Diese "Kooperation der Tätigen", wie er es nennt, habe es in kürzester Zeit erreicht, dass die Anlandungszahlen in Italien stark zurückgegangen sind und entsprechend auch weniger illegale Migranten nach Österreich weiterreisen würden. "Gleichzeitig legen wir in Österreich in der Asylpolitik einen Schwerpunkt auf die Außerlandesbringung rechtskräftig negativer und damit illegal aufhältiger Asylwerber", betont der FPÖ-Minister.

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