- 21.07.2018, 14:28:17
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LR ANSCHOBER: Großartige Mehrheit gegen bisherige Regierungslinie der Abschiebung von Lehrlingen und für "Ausbildung statt Abschiebung"
Kurz & Kickl müssen Gesprächsverweigerung beenden und menschliche und wirtschaftliche Lösung statt Abschiebung top-integrierter Lehrlinge umsetzen
Utl.: Kurz & Kickl müssen Gesprächsverweigerung beenden und
menschliche und wirtschaftliche Lösung statt Abschiebung
top-integrierter Lehrlinge umsetzen =
Linz (OTS) - In einer Vorabmeldung berichtet "Profil" vom Ergebnis
einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes "Unique Research":
fast drei Viertel der Befragten sind gegen Abschiebungen während der
Lehrzeit und damit für "Ausbildung statt Abschiebung". Großartige 43
Prozent sprechen sich demnach dafür aus, dass abgelehnte Asylwerber
zumindest die ihre Lehre beenden dürfen, 29 Prozent sprechen sich
laut der Umfrage sogar für ein generelles Bleiberecht nach der Lehre
aus, lediglich 21% unterstützen die bisherige Regierungslinie,
Asylwerbende in Lehre abzuschieben.
Anschober: "Das ist eine eindrucksvolle Mehrheit für eine menschliche
und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvolle Lösung. Ich appelliere an
Bundeskanzler Kurz und Innenminister Kickl als die beiden
entscheidenden Regierungspolitiker, endlich die bisherige
Gesprächsverweigerung zu beenden und gemeinsam nach vernünftigen
Lösungen zu suchen. Das bisherige Durchtauchen bei gleichzeitig
beginnenden ersten Abschiebungen muss beendet werden, es braucht
einen raschen politischen Dialog zur Erarbeitung von politischen
Lösungsmöglichkeiten. Diese sind leicht zu finden: etwa das in
Deutschland bei bereits über 7000 Betroffenen praktizierte
"3plus2-Modell", das eine Duldung im Asylverfahren für die Dauer der
Ausbildung und die ersten beiden Arbeitsjahre im Betrieb vorsieht.
Anschließend wird das Asylverfahren fortgesetzt und abgeschlossen.
Oder aber auch die von der Wirtschaftskammer vorgelegten
Lösungsoptionen. Bei gutem Willen ist eine politische Lösung rasch zu
finden. Und das erwartet sich offensichtlich eine breite Mehrheit der
Österreicherinnen von dieser Bundesregierung."
Die Initiative "Ausbildung statt Abschiebung" wird immer breiter
unterstützt: 54.400 haben bisher eine entsprechende Online-Petition
auf www.ausbildung-statt-abschiebung.at unterzeichnet, 86
Gebietskörperschaften von Wien bis Innsbruck mit insgesamt 2,6 Mio
EinwohnerInnen haben in den vergangenen Monaten entsprechende
Beschlüsse für "Ausbildung statt Abschiebung" gefasst und bereits 551
Unternehmen unterstützen die Initiative. Dazu kommen Prominente wie
etwa Hermann Maier, Josef Hader, Hubert von Goisern, Reinhold
Mitterlehner, Anna und Gexi Tostmann, Christian Konrad, Dirk
Stermann, Thomas Maurer, Nadja Maleh, Hans Peter Haselsteiner, Sabine
Derflinger, Ferry Öllinger, Stefan Ruzowitzky, Petra Ramsauer, Mike
Süsser, Georg Kapsch, Susi Stach, Karl Fischer, Martin Grubinger,
Günther Lainer und zuletzt auch Spar-Chef Gerhard Drexel und viele
andere mehr.
Anschober abschließend: "Wir wachsen täglich und täglich wird meine
Initiative stärker und breiter unterstützt. Und wir werden diese
Arbeit solange fortsetzen, bis wir eine politische Lösung zu
"Ausbildung statt Abschiebung" durchgesetzt haben."
www.ausbildung-statt-abschiebung.at
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