- 19.07.2018, 11:30:28
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FPÖ-Darmann zu LRH-Bericht Tagesklinische Leistungserbringung: „Neun Monate Wartezeit bei Kataraktoperationen inakzeptabel und untragbar!"
Rechnungshof zeigt massive Versäumnisse der Kärntner Gesundheitspolitik auf – LHStv. Prettner muss Empfehlungen schleunigst umsetzen
Utl.: Rechnungshof zeigt massive Versäumnisse der Kärntner
Gesundheitspolitik auf – LHStv. Prettner muss Empfehlungen
schleunigst umsetzen =
Klagenfurt (OTS) - Bezugnehmend auf den aktuellen Bericht des
Landesrechnungshofes zur Entwicklung des tagesklinischen Angebots in
den Jahren 2012 bis 2016 in den Kärntner Fondskrankenanstalten pocht
FPÖ-Klubobmann Mag. Gernot Darmann als Vorsitzender des
Kontrollausschusses im Kärntner Landtag auf die rasche Umsetzung der
Empfehlungen des Rechnungshofes: „Der gegenständliche Bericht zeigt
auf, dass signifikante Wartezeiten bei tagesklinischen
Kataraktoperationen im Klinikum Klagenfurt im Durchschnitt bei vier
Monaten und im LKH Villach sogar bei acht bis neun Monaten liegen.
Derartige Zustände sind inakzeptabel und müssen abgestellt werden“,
erklärt Darmann.
Es müsse seitens der Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (KABEG)
alles darangesetzt werden, die bereits 2011 überlegte Kooperation
zwischen Klinikum Klagenfurt und LKH Villach im Bereich der
Augenheilkunde bzw. Kataraktversorgung umzusetzen, um die
Wartezeitenproblematik und die bisherigen Patientenströme in den
Griff zu bekommen, so Darmann. Es gehe darum, etwaige Stoßzeiten oder
Engpässe rechtzeitig zu erkennen und adäquate Vorsorgemaßnahmen zu
treffen. Der LRH führte auch an, dass die Öffnungszeiten der
Tagesklinik und die Betriebsvereinbarungen die Operationszeiten
einschränken. Um im Bereich der Kataraktoperationen die
durchschnittliche Wartezeit von ca. neun Monaten zu verkürzen und
gleichzeitig die kostengünstigeren tagesklinischen Strukturen noch
besser auszulasten, wäre eine verlängerte Öffnungszeit für die
Tagesklinik von Vorteil.
„Die Gesundheitspolitik muss in diesem Bereich auf professionelle
Beine gestellt werden. Gesundheitsreferentin Beate Prettner ist
aufgefordert, diesen Sachverhalt umgehend zu prüfen und sofort die
erforderlichen Maßnahmen in die Wege zu leiten. Im Sinne der
Patientinnen und Patienten“, betont Darmann.
Wie Darmann positiv hervorhebt, belegte Kärnten in Bezug auf die
tagesklinischen Eingriffe von 2012-2015 im Bundesländervergleich noch
die letzten Ränge, 2016 verbesserte sich Kärnten vom letzten auf den
dritten Platz. „Trotzdem darf nicht übersehen werden, dass unser
Bundesland bei vielen tagesklinischen Leistungen noch unter dem
österreichischen Durchschnitt liegt“, hält der Vorsitzende des
Kontrollausschusses abschließend fest.
(Schluss)
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