Reaktion auf Aussendung des Redaktionsbeirats der APA

Wien (OTS) - Ich weise den Vorwurf eines „plumpen Angriffes auf die Pressefreiheit“ entschieden zurück.

Faktum ist, dass die APA am 16. Juli 2018 einen Beitrag (Gespräch mit Gabriele Moser) veröffentlich hat, der die bisherigen Beweisergebnisse des "Buwog"-Prozesses klar parteiergreifend bewertet. So wird das angebliche "Geständnis" von Dr Peter Hochegger als glaubwürdig und positiv beurteilt. Die Aussagen von Karl-Heinz Grasser werden hingegen als widersprüchlich und falsch ("ein X für ein U vormachen") abgetan. Solche Eingriffe in ein laufendes Verfahren sind in Österreich strafbar (§ 23 MedienG), und sie widerstreiten auch einem objektiven und fairen Journalismus. Gerade bei Verfahren mit einer Laienbeteiligung ist auf eine faire und objektive Berichterstattung zu achten, um so jede Gefahr einer Verfahrensbeeinflussung zu vermeiden.

Der APA-Redaktionsbeitrat wird eingeladen, sich statt trivialer Polemik einer sachlichen Diskussion zu stellen und von Herabsetzungen auf persönlicher Ebene Abstand zu nehmen. Ob die namens und auftrags unseres Mandanten durch Kollegen Dr. Peter ZÖCHBAUER eingebrachte Anzeige ungerechtfertigt ist, wird im Übrigen von der zuständigen Staatsanwaltschaft und nicht von Ihrem Redaktionsbeirat zu beurteilen sein.

Rückfragen & Kontakt:

AINEDTER & AINEDTER RECHTSANWÄLTE
Dr. Manfred AINEDTER
1020 WIEN, TABORSTRASSE 24A
Tel.: 01 / 214 0 214

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0008