• 17.07.2018, 12:57:42
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  • OTS0093

Alpwirtschaft braucht faire Zukunftschancen und Partnerschaften

Landeshauptmann Wallner und Landesrat Gantner: Oberstes Stockwerk der Vorarlberger Landwirtschaft in guten Händen

Utl.: Landeshauptmann Wallner und Landesrat Gantner: Oberstes
Stockwerk der Vorarlberger Landwirtschaft in guten Händen =

Bregenz (OTS) - (VLK) – Die lebendige Bewirtschaftung der Alpen
ist und bleibt die Grundlage für die Zukunft des ländlichen Raumes,
bekräftigten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Christian
Gantner im Pressefoyer am Dienstag, 17. Juli, einmal mehr und.
Entscheidend dafür seien der verantwortungsbewusste Umgang in der
Beziehung Mensch-Tier-Natur, enge Partnerschaften mit Handel,
Gastronomie und Tourismus, eine faire Leistungsabgeltung für die
Bäuerinnen und Bauern sowie die Wertschätzung durch Konsumentinnen
und Konsumenten, verwiesen beide auf den mit der
Landwirtschaftsstrategie "Landwirt.schafft.Leben" eingeschlagenen
Weg.

Rund zwei Fünftel der Vorarlberger Landesfläche sind Alpgebiet.
Fast 40.000 Tiere verbringen den Sommer auf den rund 520
bewirtschafteten Alpen. Wallner und Gantner dankten den
Alpverantwortlichen sowie den ca. 1.000 Älplerinnen und Älplern, die
das oberste Stockwerk der Vorarlberger Landwirtschaft mit großem
Fleiß und Idealismus in Ordnung halten, das ihnen anvertraute Vieh
den Sommer über verantwortungsbewusst betreuen und im Herbst wieder
gut zurück ins Tal bringen.

Da die Bewirtschaftung der Alpen nicht zu Weltmarktpreisen
geleistet werden kann, ist eine faire Abgeltung für die Bäuerinnen
und Bauern von existenzieller Bedeutung, betonte Landeshauptmann
Wallner. Die Landesregierung hat in den letzten Jahren durch
spezielle Regionalprogramme, zusätzliche Bewirtschaftungsprämien und
die Übernahme von Sozialversicherungsbeiträgen klar zum Ausdruck
gebracht, dass die Alpwirtschaft in Vorarlberg einen hohen
Stellenwert hat. 2017 wurden insgesamt 5,6 Millionen Euro ausbezahlt,
wovon mehr als 3,3 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung
gestellt wurden.

Für Landesrat Gantner ist maßgeblich, dass die Alpauftriebszahlen
stabil bleiben: "Die Alpflächen können nur mit Tieren langfristig
gepflegt und erhalten werden. Damit das gelingt, braucht es auch eine
funktionierende viehhaltende Landwirtschaft im Tal." Zudem dürfe es,
um für die Alpwirtschaft faire Zukunftschancen zu bieten, nicht zu
einer Erhöhung der Einheitswerte auf Alpflächen kommen und es brauche
weiterhin Investitonsförderungen und Leistungsabgeltungen für die
Weide- und Kulturpflege. Darüber hinaus heiße die Zukunft der
Alpwirtschaft auch Partnerschaft mit Jagd, Forstwirtschaft, Tourismus
und Naturschutz.

Nicht zuletzt sieht Landesrat Gantner die Alpwirtschaft auch als
Lernwerkstatt. Jährlich erhalten etwa 300 junge Menschen die
Möglichkeit, das Leben und Arbeiten auf der Alpe hautnah
kennenzulernen – ein wichtiger Beitrag, um weiterhin ausreichend
fachkundiges Personal für die Pflege der Alpflächen und die Behirtung
der Tiere zu haben.

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