• 17.07.2018, 10:11:04
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Neues Bergesystem für Liftbergungen wird in Niederösterreich flächendeckend eingeführt

Bohuslav/Schleritzko: „Wichtiger Meilenstein in der traditionell guten Zusammenarbeit zwischen der Bergrettung und den heimischen Liftbetreibern“

Utl.: Bohuslav/Schleritzko: „Wichtiger Meilenstein in der
traditionell guten Zusammenarbeit zwischen der Bergrettung und
den heimischen Liftbetreibern“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Wenn der Lift stillsteht und die Passagiere
aus luftiger Höhe geborgen werden müssen, ist das für Touristen wie
Einsatzkräfte gleichermaßen eine enorme Herausforderung. In
Niederösterreich wird nun ein großer Schritt für mehr Sicherheit und
Schnelligkeit im Ernstfall getan. „Die Niederösterreichische
Bergrettung hat sich mit allen Liftbahnbetreibern auf ein neues
Bergesystem geeinigt, das flächendeckend eingeführt wird. Dieses
Konzept wurde gemeinsam von Bergrettung, ecoplus-Tochter NÖ-BBG und
NÖVOG erarbeitet und ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der
traditionell guten Zusammenarbeit zwischen der Bergrettung und den
heimischen Liftbetreibern“, zeigen sich Wirtschafts- und
Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav und Mobilitäts-Landesrat Ludwig
Schleritzko hoch erfreut. Mit dem neuen Bergesystem können in
Hinkunft Personen, die in einem Skilift festsitzen, rascher abgeseilt
werden.

„Die konsequente Entwicklung unserer Bergerlebniszentren hin zu
Ganzjahresdestinationen ist ein wichtiger Punkt der
niederösterreichischen Tourismusstrategie. Das bedeutet mehr Gäste am
Berg, die die Liftanlagen nutzen. Das freiwillige Engagement der über
1.300 niederösterreichischen Bergretterinnen und Bergretter macht
unsere Berge sicherer und trägt dazu bei, Menschenleben zu retten.
Diese nunmehrige Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen
Bergrettung und Liftbetreibern kommt auf ganzer Linie den Gästen
zugute“, informiert Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra
Bohuslav.

„Die Bergrettung ist für die Liftbetreiber ein wichtiger Partner,
wenn es zum Ernstfall kommt und viele Menschen möglichst rasch
geborgen werden müssen. Die nun erzielte Einigung auf ein
einheitliches Bergesystem hat den Vorteil, dass die Bergretter nicht
nur in ihren Heimatorten, sondern auch in anderen Gebieten eingesetzt
werden können. Das ermöglicht im Ernstfall die rasche Verfügbarkeit
einer großen Anzahl kompetenter Retter und damit eine raschere
Bergung der Fahrgäste“, geht Landesrat Ludwig Schleritzko ins Detail.

„Der Grundsatzbeschluss für die Einführung des einheitlichen
Bergesystems ist bereits getroffen, in den kommenden Jahren erfolgt
nun die kontinuierliche Umstellung der einzelnen Lifte und die
Ausbildung der Bergretter auf die neue Bergetechnik. Die
Niederösterreichische Bergrettung wurde im Jahr 2017 zu 682 Einsätzen
gerufen, bei denen 706 Personen zu bergen waren. Auch im Jahr 2018
zeigt unsere Einsatzbilanz nach oben. An diesen Zahlen wird deutlich,
welchen Stellenwert das ehrenamtliche und freiwillige Engagement
unserer Bergretterinnen und Bergretter im alpinen Bereich hat“,
erläutert Matthias Cernusca, Landesleiter der Bergrettung NÖ/Wien.

„ecoplus unterstützt als Wirtschaftsagentur des Landes
Niederösterreich im Rahmen der ecoplus Tochter NÖ-BBG
Niederösterreichische Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft, die
heimischen Skigebiete in Annaberg, St. Corona am Wechsel und
Mönichkirchen-Mariensee sowie gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe
am Hochkar und in Lackenhof am Ötscher auf ihrem Weg in eine
erfolgreiche Zukunft. Dabei ist die größtmögliche Sicherheit für die
Passagiere der Bergbahnen das Maß aller Dinge“, sind sich Jochen
Danninger, der kaufmännische Geschäftsführer von ecoplus, und NÖ-BBG
Geschäftsführer Markus Redl einig.

Diese Einschätzung teilt auch Gerhard Stindl, Geschäftsführer der
Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG):
„Unsere Bergbahnen an den Standorten Mitterbach am Erlaufsee und
Puchberg am Schneeberg sind durch das neue System noch besser für den
Ernstfall gerüstet. Dieses wichtige Projekt ist ein schönes Beispiel
dafür, was erreicht werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen.“

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon
02742/9005-12322, E-Mail [email protected], Büro LR Schleritzko,
Florian Krumböck, BA, Telefon 02742/9005-13546, E-Mail
[email protected], ecoplus, Andreas Csar, Telefon
02742/9000-19616, Mobil 0664/60 11 96 16, E-Mail [email protected],
www.ecoplus.at

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