• 14.07.2018, 08:00:16
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„profil“-Umfrage: FPÖ schwächelt in der Sonntagsfrage

Negatives Zeugnis für Regierung bei Bildung, Gesundheit und Sozialem. Gute Werte bei Zuwanderung und Wirtschaft.

Utl.: Negatives Zeugnis für Regierung bei Bildung, Gesundheit und
Sozialem. Gute Werte bei Zuwanderung und Wirtschaft. =

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, legen ÖVP (34%) und SPÖ (29%) in der
Sonntagsfrage zu. Laut der von Unique research für „profil“
durchgeführten Umfrage fällt die FPÖ auf 24% (minus 1 Prozentpunkt).
Die NEOS rutschen auf 5% (Juni: 7%), die Liste Pilz auf 2% (Juni:
3%). Die Grünen stagnieren bei 4%.

In der fiktiven Kanzlerfrage steigert sich Sebastian Kurz auf 36%
(+ 2 Prozentpunkte), SPÖ-Chef Christian Kern legt drei Prozentpunkte
zu und liegt nun bei 22%. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache stagniert
bei 12%. Die neue NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger steigt mit
mageren 2% in die Wertung ein, Matthias Strolz brachte es im Vormonat
noch auf 6%.

Nicht überzeugen kann die Regierung derzeit in der Sozialpolitik.
Eine relative Mehrheit von 43% bewertet die Arbeit der schwarz-blauen
Koalition in diesem Bereich „schlechter“ als die der
Vorgänger-Regierung, 28% sehen die Leistung „ungefähr gleich“, nur
19% bewerten sie „besser“. Ein negativer Saldo ergibt sich auch in
der Gesundheitspolitik (besser: 18% / schlechter: 35%), der
Bildungspolitik (besser: 21% / schlechter: 28%) und der Schaffung von
Arbeitsplätzen (besser: 25% / schlechter: 26%).

Gute Werte kann die Regierung dagegen in der Zuwanderungs- und
Asylpolitik verbuchen: 53% sehen in diesem Bereich eine bessere
Arbeit, nur 25% bewerten sie „schlechter“. Die Wirtschaftspolitik von
Schwarzblau gefällt 35% der Befragten „besser“, 23% finden sie
„schlechter“.

Die Zufriedenheit mit der Regierungsarbeit hat sich im Vergleich
zum Mai nur marginal verschlechtert: Waren vor zwei Monaten noch 53%
„sehr“ oder „eher zufrieden“, sind es nun 52%. „Weniger“ oder „gar
nicht zufrieden“ zeigen sich 44% (plus 3 Prozentpunkte).
(n = 800, maximale Schwankungsbreite +/- 3,5 %).

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