SPÖ: Kinderbetreuung: „So geht familienfreundlich“

Arpa: Förderung der Elternbeiträge für Kinderbetreuung ist Familienfreundlichkeit pur. Statt Bevorzugung nach Gehalt der Eltern sind in Kärnten alle Kinder gleich viel wert.

Klagenfurt (OTS) - „Das von Landeshauptmann Peter Kaiser gestartete Projekt des Kinder-Stipendiums zeigt klar und deutlich, wie familienfreundliche Politik auszusehen hat. Im Gegensatz zur Bundesregierung, die die Förderung der Kinder vom Einkommen der Eltern abhängig macht, setzt Kärnten ein Modell um, das wirklich jedem Kind die besten Bildungs- und Erfolgschancen zusichert. Alle Kinder sind gleich viel wert und haben den optimalen Einstieg ins Bildungsleben verdient“, so Familiensprecherin SPÖ-Landtagsabgeordnete Claudia Arpa, die auf das ab Herbst in Kärnten anlaufende Fördermodell verweist. Die Hälfte der durchschnittlichen Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in Kindergärten, Kindertagesstätten und bei Tageseltern wird gefördert. In der gestrigen Landtagssitzung wurde ein entsprechender Antrag eingebracht. 

„Das wird die Familien einerseits finanziell massiv entlasten. Die Ersparnis beläuft sich von 232 bis zu 1150 Euro pro Kind und Jahr. Andererseits verschafft das den Familien generell neue Entscheidungsfreiheit, denn wenn die Kostenargumente in den Hintergrund rücken, können Eltern wirklich frei entscheiden, ob sie auf eine Betreuungseinrichtung zurückgreifen oder ihre Kinder zuhause betreuen möchten“, so Arpa, die auf weitere positive Effekte verweist: „Das Modell eröffnet natürlich auch für den beruflichen Wiedereinstieg nach der Karenz neue Chancen. Das betrifft vor allem die Mütter, die nun leichter wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen werden können.“

„Dass die Bundesregierung hingegen die 60-Stunden-Woche einführt und gleichzeitig die Mittel für den Ausbau der Kinderbetreuung um 30 Millionen Euro zusammenkürzt, ist in höchstem Maße zynisch. Denn durch das neue Arbeitszeitgesetz werden viele Familien in Österreich die Kinderbetreuung vermehrt in Anspruch nehmen müssen. Wenn hier die Mittel für den Ausbau plötzlich fehlen, wird das viele Familien vor fast unlösbare Probleme stellen. Dass die Familienministerin Bogner-Strauß diese Maßnahmen auch noch als Gewinn für die Familien feiert, ist klar an der Lebensrealität der Menschen vorbei“, kritisiert Arpa.

„Kärnten zeigt vor, wie es richtig geht: Wir fördern alle Kinder gleichermaßen und bauen die Kinderbetreuung laufend aus. Allein seit 2013 wurden 1.500 neue Betreuungsplätze geschaffen. Die Halbierung der durchschnittlichen Elternbeiträge ist ein weiterer, wesentlicher Schritt um Kärnten zur kinderfreundlichsten Region Europas zu machen und Familien zu entlasten“, schließt Arpa.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Landtagsklub Kärnten, Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002