FreedomFest gibt Antworten auf Donald Trumps „trade war“

Barbara Kolm, Chefin des Austrian Economics Center, ist die „Stimme Europas“ beim diesjährigen weltweit „größten Treffen freier Geister“ in Las Vegas vom 11. bis 14. Juli

Wien (OTS) - Beim FreedomFest wird in zahlreichen Sessions über aktuelle, globale Entwicklungen und Probleme in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutiert. Eine für alle offene Bühne der „besten und klügsten Köpfe“, um neue Strategien zu finden und die Freiheit zu feiern.

Wohin führt Trumps „trade war“? Wird China die Welt übernehmen? Warum ist Venezuelas wirtschaftliche Lage trotz riesiger Erdölvorkommen so düster? Steuert Mexiko unter seinem neuen Präsidenten Andres Manuel Lopez Obrador nach links? Und bleibt der Euro tatsächlich bestehen?

Auf solche brennende Fragen soll es keine „weit links oder weit rechts“ Einschätzungen geben, sondern Antworten, die Probleme auch lösen können. Das wünscht sich Mark Skousen, Gründer und Leiter des FreedomFest – „The World's Largest Gathering of Free Minds" – von seinen Speakern. Unter dem Motto „Wo ist die Stimme der Vernunft“ geht das FreedomFest vom 11. bis zum 14. Juli wieder im Paris Ressort in Las Vegas, USA, über die Bühne.

Dutzende unabhängige Denker vor allem aus den Bereichen Technik, Wirtschaft, Philosophie, Geopolitik, Bürgerrechte etc. aus den USA und der ganzen Welt gehen beim FreedomFest in zahlreichen Diskussionsrunden aktuellen und globalen (wirtschaftlichen) Entwicklungen und Problemfeldern auf den Grund. Die Liste der Speakers liest sich wie ein intellektuelles „Who is Who“, die erste Riege amerikanischer Politbeobachter, Wirtschaftsexperten und weltweiter Finanzmarktakteure trifft hier zusammen. Darunter als die „Stimme Europas“: Barbara Kolm, Direktorin des Austrian Economics Center mit Sitz in Wien.

Weltwirtschaftsgipfel

„Ich bin nicht nur als Redner für mehrerer Sessions eingeladen, sondern habe auch die Ehre, das wichtigste Panel zu moderieren und zugleich als Speaker europäische Themen zu kommentieren“, freut sich Barbara Kolm. Angesichts der von US-Präsidenten Donald Trump forcierten neuen amerikanischen Wirtschaftspolitik, die den gesamten freien Markt verändern könnte, hat Mark Skousen zu einem „emergency global economic summit“ geladen.

Bei diesem Weltwirtschaftsgipfel sind mit Kolm so prominente Köpfe wie Steve Forbes (Verleger und Chefredakteur des Forbes-Magazin), Stephen Moore (Steuerexperte Heritage Foundation) – beide beleuchten die US-Wirtschaft – der Investor und Autor Jim Rogers (für Asien), Manager Rodolfo Milani (für Lateinamerika) und die senegalesische Unternehmerin Magatte Wade (mit Focus auf Afrika) auf dem Podium. Kolm: „Mein Part ist es, Lage und Sicht Europas einzubringen und über Herausforderungen wie etwa Migration, Geldpolitik, Brexit oder EU-Budget anhand von Fakten zu diskutieren und in den globalen Kontext zu stellen.“

Staatlich sanktionierter Ideen-Diebstahl

Debattieren wird Kolm weiters über „Schwedens nicht so sozialistische Erfolgsstory“ oder die Für und Wieder eines globalen Grundeinkommens. Gemeinsam mit der amerikanischen Wirtschaftskammer wurde ein Panel zum Thema „Schutz von geistigem Eigentum“ organisiert. Titel: „Should We Tolerate State Sanctioned Theft of Your Ideas?“

Wie wichtig der Schutz von geistigem Eigentum (Intellectual Property Rights) für Unternehmen ist, warum dieser erst Innovationen ermöglicht, die auch Verbrauchern zugute kommen, das hat jüngst Jared Parks, Executive Director des Global Innovation Policy Center der US Chamber of Commerce, bei seinem Wien-Besuch im Austrian Economics Center (AEC) deponiert. „Damit in Forschung und Entwicklung investiert werden kann, braucht es diesen Schutz für Ergebnisse“, so Parks. Nur ein Bruchteil der kostenintensiven Forschung etwa im Medizin-Pharma-Bereich bringe letztlich ein neues, innovatives, mitunter lebenserhaltendes Produkt auf den Markt. Mit dem Profit daraus müssen „aber die Kosten für die 90 Prozent an Forschung getragen werden, die niemals den Markt erreichen.“

Produktpiraterie (87 Prozent aller gefälschten Waren weltweit stammen laut Parks aus China), die vorherrschende „Gratis-Haltung“ bei leicht aus dem Internet downloadbaren Waren wie Musik und Film oder staatliche Verbote zur Verwendung von Marken- und Firmenlogos auf Verpackungen (Stichwort Einheitsverpackung) unterlaufen, so Parks weiter, den Schutz geistigen Eigentums. Was den Wettbewerb behindert, Forschungsarbeit zum Erliegen bringt und Konsumenten in ihrer freien Wahl einschränkt.

Tipp: Ein Video mit Auszügen aus dem Gespräch von Jared Parks mit Barbara Kolm zum Thema Intellectual Property Rights findet sich auf der Website des AEC: www.austriancenter.com

Alle Themen, Speakers, Panels und Debatten beim FreedomFest unter www.freedomfest.com

Über das Austrian Economics Center (AEC):

Das Austrian Economics Center (AEC) ist eine politisch unabhängige Forschungseinrichtung, die sich für die Verbreitung der Ideen der Österreichischen Schule für Nationalökonomie einsetzt. Das AEC analysiert Fakten und liefert marktwirtschaftliche Lösungen für aktuelle Probleme. Mehr Information unter www.austriancenter.com

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