- 08.07.2018, 13:30:01
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LH Mikl-Leitner: „Begabungskompass ist eine Erfolgsgeschichte“
88 Prozent der Schulen nehmen teil
Utl.: 88 Prozent der Schulen nehmen teil =
St. Pölten (OTS/NLK) - „Was soll ich mal werden?“ Diese Frage stellen
sich viele Kinder und Jugendliche, und natürlich auch deren Eltern.
Das Land Niederösterreich bietet dazu seit sechs Jahren ein
hilfreiches und wirkungsvolles Instrument: Den Niederösterreichischen
Begabungskompass.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dazu am Sonntag in der
Radiosendung „Niederösterreich im Gespräch“: „Der Begabungskompass
richtet sich an Kinder und Jugendliche in der 3. Klasse der Neuen
Mittelschule und der 3. Klasse Gymnasium. Gerade in diesem Alter gilt
es, weit reichende Entscheidungen zu treffen. Da geht es um
Fragestellungen wie zum Beispiel ,In welche Schule gehe ich nach der
4. Klasse weiter?‘ oder ,Welchen Beruf lerne ich nach der 4.
KIasse?‘. Mit dem Begabungskompass wollen wir den Kindern und
Jugendlichen Hilfe und Unterstützung geben, aber vor allem auch den
Eltern.“
Der Begabungskompass besteht aus zwei Teilen: Aus dem Talentetag an
den WIFI-BIZ-Standorten St. Pölten, Gmünd, Mödling oder Stockerau mit
modernen Begabungstests, Potentialanalysen und Workshops sowie aus
einem persönlichen Beratungsgespräch direkt an den Schulen, in dem
mit Expertinnen und Experten die Ergebnisse ausgewertet werden.
Bildungsdirektor Johann Heuras sagte im Zuge der Sendung über den
Begabungskompass, dieser bestehe vor allem darin, den Schülerinnen
und Schülern „zu zeigen, wo ist dein Potenzial, wo sind deine
Begabungen, wo sind deine Vorlieben, wo ist dein Interesse“. Dazu
gebe es „gute, ausgetüftelte Tests“ und „was für mich ganz wichtig
ist, am Ende auch ein Beratungsgespräch“, so Heuras.
Die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Sonja Zwazl,
meinte: „Für uns in der Wirtschaft ist es ganz einfach schön, wenn
wir hier unterstützen können, um den jungen Menschen ihre Chancen in
der Zukunft aufzuzeigen.“ Wer einen Beruf ergreife, der ihn
interessiere und der den eigenen Talentebegabungen entgegen komme,
der werde auch ein erfolgreiches Berufsleben führen, so Zwazl.
„Der Begabungskompass ist eine Erfolgsgeschichte“, betonte
Landeshauptfrau Mikl-Leitner abschließend: „Das zeigt sich auch an
unseren Zahlen. 88 Prozent aller Schulen machen mit, das heißt, von
300 Schulen nehmen 265 Schulen teil.“
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