- 05.07.2018, 11:29:48
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Sommer-Bahn-Baustellen: AK fordert Fahrgast-Hotline
Rund um Wien mehr als ein Dutzend Baustellen. Bahn muss kundenfreundlicher über Verspätungen informieren und Verspätungsentschädigung vereinfachen
Utl.: Rund um Wien mehr als ein Dutzend Baustellen. Bahn muss
kundenfreundlicher über Verspätungen informieren und
Verspätungsentschädigung vereinfachen =
Wien (OTS) - Über ein Dutzend Baustellen an Gleisen und Bahnhöfen in
und um Wien werden auch in diesem Sommer für die Fahrgäste der Bahn
Zugausfälle und Verspätungen bescheren. „Es wird tausende
Bahnpendlerinnen und -pendler in diesem Sommer treffen. Deshalb muss
die Bahn besser informieren. Nur der Verweis aufs Internet reicht
nicht. Gerade wer täglich mit der Bahn zur Arbeit fährt, braucht
klare Infos, einfach und direkt“, fordert die Leiterin der
AK-Verkehrsabteilung, Sylvia Leodolter. Denn in diesem Sommer werden
besonders viele PendlerInnen betroffen sein: Allein zwischen
Floridsdorf und Gänserndorf rund 5.000 PendlerInnen täglich, entlang
der Ostbahn geht es um weitere etwa 5.000 PendlerInnen. Die AK
schlägt eine Fahrgast-Hotline vor, die sowohl über Zugausfälle,
Schienenersatzverkehr oder Verzögerun-gen informiert und die
Fahrgäste auch über ihre Verspätungsentschädigungen auf-klärt.
Außerdem muss die Verspätungsentschädigung deutlich leichter
zugänglich gemacht werden.
+ Eine kostenlose Baustellen-Hotline der ÖBB muss durchgehend über
baustellenbedingte Verzögerungen, Schienenersatzverkehr und
Zugausfälle informieren. Die Nummer muss auf jedem Bahnhof gut
sichtbar aushängen. Die allgemeine Hotline der ÖBB informiert derzeit
darüber nicht und ist nicht kostenfrei.
+ Wer eine Jahres-, Monats- oder Wochenkarte besitzt, hat unter
bestimmten Bedingungen einen Anspruch auf Verspätungsentschädigungen.
Aber der Zugang dazu ist nach wie vor zu kompliziert und nicht
kundInnenfreundlich. Nur wer als Jahreskartenbesitzer zugestimmt hat,
beim Verspätungsentschädigungsprogramm teilzunehmen, bekommt die
Entschädigung. Künftig müssen auch JahreskartenbesitzerInnen, die das
bisher überse-hen haben, jederzeit leicht Zugang zum
Entschädigungsprogramm bekommen.
+ Für Monats- und WochenkartenbesitzerInnen ist die Entschädigung so
kompliziert, dass sie kaum wahrgenommen wird. Die AK fordert: Alle
ZeitkartenbesitzerInnen sollten ebenso wie JahreskartenbesitzerInnen
Zugang zum Entschädigungsprogramm bekom-men und die Bedingungen
angepasst werden. Dann informiert die ÖBB nach Ablauf der Karte
automatisch über die Entschädigungsansprüche und zahlt diese auch
aus.
Weitere Infos bietet die AK für ihre Mitglieder in einem Newsletter
zu Themen rund um den Arbeitsweg unter
www.wien.arbeiterkammer.at/newsletter
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