FP-Irschik: FPÖ will Radfahren gegen Einbahn in der Florianigasse verhindern

Für Radler und Autofahrer gefährlicher Irrsinn, für Parker Katastrophe

Wien (OTS) - „Das ist eine absolute Schnapsidee und darf so keinesfalls umgesetzt werden“, kommentiert LAbg. Wolfgang Irschik, stv. Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, den neusten Anschlag auf Wiens Autofahrer durch die rot-grüne Stadtregierung. Der Plan der MA28 sieht vor, auf der Florianigasse einen Radweg gegen die Einbahn einzurichten. „Aufgrund der zahlreichen Schanigärten auf dieser Gastromeile frage ich mich, wie das umgesetzt werden soll – selbst wenn dafür alle Parkplätze geopfert werden, würde dadurch für Radler sowie Autofahrer riesige Gefahr entstehen“, weiß Irschik.

Die dafür veranschlagten Kosten von 1,6 Mio Euro zeige die Mentalität im Rathaus auf: „Um Autofahrer zu sekkieren, ist Rot-Grün offenbar nichts zu teuer“, kommentiert er. Denn die MA28 habe bereits angekündigt, dass für den Radweg fünfzehn Parkplätze geopfert werden müssten. „Wer die Parkplatzsituation in der Josefstadt kennt, weiß, wie absurd die Annahme ist, hier auf fünfzehn Parkplätze einfach so verzichten zu können. Das ist eine reine Verhöhnung jener Anrainer, die für das Parkpickerl bezahlt haben und schon jetzt keinen Parkplatz finden“, gibt Irschik zu bedenken. Zudem seien die zahlreichen Gastronomiebetriebe auch auf Besucher aus anderen Bezirken angewiesen – hier die bereits vorherrschende akute Parkplatznot noch unnötig zu verschärfen sei nicht besonders durchdacht sondern wirtschaftsfeindlich.

Erschreckend sei zudem, dass der Antrag für dieses Vorhaben von allen (!) Parteien außer der FPÖ quasi durchgewunken wurde. „Dass sich die Wiener ÖVP für dieses Anti-Autofahrer-Projekt hergibt, finden wir besonders schade“, so Irschik abschließend.(Schluss)huf

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