- 04.07.2018, 09:57:37
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Karin Kneissl: „Jemen eine der weltweit schlimmsten humanitären Notlagen“
Bundesregierung beschließt Mittel aus dem Auslandskatastrophenfonds für Jemen und DR Kongo
Utl.: Bundesregierung beschließt Mittel aus dem
Auslandskatastrophenfonds für Jemen und DR Kongo =
Wien (OTS) - „Österreich leistet humanitäre Hilfe, um das Leid der
Zivilbevölkerung im Jemen zu lindern. Der bewaffnete Konflikt im
ärmsten Land der arabischen Halbinsel hat zu einer der weltweit
schlimmsten humanitären Notlagen geführt“, so Außenministerin Karin
Kneissl anlässlich des Ministerratsbeschlusses vom 4. Juli 2018. Die
Bundesregierung beschloss Mittel in Höhe von einer Mio. Euro aus dem
Auslandskatastrophenfonds.
„Der seit März 2015 anhaltende bewaffnete Konflikt findet
international weder humanitär noch politisch die gebührende
Beachtung: über 11 Mio. Menschen befinden sich in einer akuten
Notlage, und fast 3 Mio. Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt“,
so die Außenministerin.
Die humanitären Mittel in Höhe von einer Mio. Euro werden dem
Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zur Verfügung
gestellt. Das IKRK wird sie, in Zusammenarbeit mit dem Jemenitischen
Roten Halbmond für Gesundheitsversorgung, Nahrungsmittelhilfe und
Trinkwasserbereitstellung verwenden. Zudem sollen Binnenvertriebene
in Form von „Cash-for-Work“ Programmen, Bargeldhilfen und durch
Bereitstellung von Saatgut in ihrer Eigenversorgung unterstützt
werden.
„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, notleidenden Menschen, wie etwa
im Jemen, vor Ort effizient zu helfen mit humanitärer Hilfe. Parallel
dazu muss mit Nachdruck an einer politischen Lösung für den Konflikt
im Jemen gearbeitet werden“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz. Ebenso
beschloss die Bundesregierung 100.000,- Euro aus dem
Auslandskatastrophenfonds für die Demokratische Republik Kongo zur
Bekämpfung der Weiterverbreitung des Ebola-Virus. Die Mittel werden
der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und
Rothalbmond-Gesellschaften zur Verfügung gestellt, um die weitere
Ausbreitung des Virus zu unterbinden.
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