GPA-djp-Teiber: Pressefreiheit muss geschützt werden!

Bundeskanzler und Bundespräsident müssen Innenminister Kickl in die Schranken weisen

Wien (OTS) - „Wenn fast alle ChefredakteurInnen des Landes in Kommentaren vor Angriffen auf die Pressefreiheit warnen und das Redaktionsgeheimnis gefährdet sehen, dann geschieht das nicht unbegründet und sollte von den Spitzen der Republik nicht ignoriert werden. Die Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten nehmen zu und kommen aktuell sogar vom Innenminister selbst. Ich frage mich, wie lange die Staatsführung diese Methode einer Regierungspartei schweigend akzeptiert“, erklärt die geschäftsführende Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Barbar Teiber.++++

„Als Gewerkschaft haben wir immer für demokratische Grundwerte, zu denen in erster auch die Pressefreiheit gehört, gekämpft. Aus eigenen leidvollen historischen Erfahrungen heraus sind wir besonders hellhörig, wenn demokratische Institutionen, die freie Presse, das Demonstrations- und Versammlungsrecht oder die Gewaltentrennung in Frage gestellt und angegriffen werden. Als zuständige Gewerkschaft werden wir allen JournalistInnen und Medien zur Seite stehen, sollten sie weiter politisch unter Druck gesetzt werden“, so Teiber.

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