• 25.06.2018, 14:59:45
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  • OTS0157

Nein zur 60-Stunden-Woche: SPÖ NÖ steht geschlossen hinter ArbeitnehmerInnen

SPÖ-Spitze sichert bei offener BetriebsrätInnen-Konferenz in St. Pölten vollste Unterstützung zu

Utl.: SPÖ-Spitze sichert bei offener BetriebsrätInnen-Konferenz in
St. Pölten vollste Unterstützung zu =

St. Pölten (OTS) - Bei einer, von AKNÖ und ÖGB organisierten, offenen
BetriebsrätInnen-Konferenz in St. Pölten, zu der mehr als 1.600
Menschen erschienen waren, war auch die gesamte Landes-Spitze der SPÖ
NÖ versammelt. „Es ist nun wichtig aufzustehen und den
niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen den Rücken zu stärken –
gerade in einer Zeit, wo sie seitens der schwarz-blauen
Bundesregierung mit einer Schikane nach der anderen zu kämpfen haben.
Es scheint so, als würde die Industriellen-Vereinigung bei der
Regierung eine Bestellung aufgeben, die ihr im nächsten Moment auch
erfüllt wird. Das ist skandalös und beschämend!“, nimmt
SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Franz Schnabl kämpferisch seinen
Platz an der Seite der ArbeitnehmerInnen ein.

Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig kritisiert die unsoziale und
arbeitnehmerfeindliche Einstellung der schwarz-blauen
Regierungskoalition: „Die aktuelle Politik ist eine gegen die
Menschen und für den Profit. Erst wurde ein Angriff auf die
bedarfsorientierte Mindestsicherung gestartet, danach das Vorhaben
zur Abschaffung der Notstandshilfe. Daneben gibt es noch den Vorstoß
gegen AUVA und die Sozialversicherungen und jetzt die geplante
Einführung des 12-Stunden-Tages bzw. der 60-Stunden-Woche. Was haben
die ArbeitnehmerInnen – als die LeistungsträgerInnen in diesem Land -
wohl als nächstes zu befürchten?“

Für Klubobmann Reinhard Hundsmüller ist das geplante Durchpeitschen
der 60-Stunden-Woche unverständlich und strikt abzulehnen: „Seitens
der Bundesregierung wird jeglicher Dialog mit den
ArbeitnehmervertreterInnen abgeblockt und einfach ‚drübergefahren‘.
Den Arbeiterinnen und Arbeitern soll künftig spontan angewiesen
werden können, wann sie zu arbeiten haben und wann nicht – diese
Politik für die Großkonzerne und zulasten der ArbeitnehmerInnen muss
endlich aufhören!“

Bei der BetriebsrätInnen-Konferenz wurde ein einstimmiger
Resolutionsantrag beschlossen, hinter dem sich auch die
SPÖ-VertreterInnen vollständig versammeln. „Wir werden nicht müde
werden, für die niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen zu kämpfen.
Wenn die schwarz-blaue Bundesregierung denkt, sie könne alle
Interessen ihrer Großsponsoren durchsetzen, dann hat sie sich
getäuscht. Wir werden da nicht mitspielen und für die Menschen in
unserem Land aufstehen“, geben sich Schnabl, Königsberger-Ludwig und
Hundsmüller abschließend kämpferisch.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

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