• 25.06.2018, 11:59:19
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Olischar an Hanke: Wien braucht schwarze Zahlen. Mit Weitblick. Für Wien!

Rot-Grün amtiert mit Kräften des Beharrens und Verhinderns – Wiener Titanic steuert auf Schuldeneisberg zu

Utl.: Rot-Grün amtiert mit Kräften des Beharrens und Verhinderns –
Wiener Titanic steuert auf Schuldeneisberg zu =

Wien (OTS) - „Während im Wiener Rathaus Rot-Grün mit den Kräften des
Beharrens und Verhinderns amtiert, wirken ein paar hundert Meter
weiter am Ballhausplatz in der von Bundeskanzler Sebastian Kurz
angeführten Koalition bereits die Kräfte des Veränderns und
Regierens“, so die designierte Klubobfrau der ÖVP Wien Elisabeth
Olischar im Wiener Rathaus zum Rechnungsabschluss 2017. „Der
Rechnungsabschluss ist die in Zahlen gegossene Politik der Stadt
Wien. Die Zahlen sind leider richtig, aber die Politik von Rot-Grün
ist falsch“, so Olischar. Wien sei in den letzten zehn Jahren
deutlich gebirgiger geworden. „Der Schuldenberg ist von 1,39 Mrd. auf
6,41 Mrd. Euro gewachsen.“ Dabei berufe sich Rot-Grün auf John
Maynard Keynes, wonach man in schlechten Zeiten Schulden machen darf,
in guten Zeiten diese aber wieder zurückzahlen soll. „In Wien hat man
jedoch den rot-grünen Keynesianismus erfunden: Die Stadtregierung
macht viel Schulden in der Krise und ein bisserl weniger Schulden bei
guter Konjunktur“, so die designierte Klubobfrau.

Olischar appellierte an den neuen Finanzstadtrat, tatsächlich
generationenübergreifend zu denken. „Genau das macht aber Rot-Grün
nicht. Jedes Kind, das in Wien auf die Welt kommt, hat 3.460 Euro an
Schulden. Wir dürfen nicht jedem Kleinkind einen Schuldenrucksack
umhängen, der von Jahr zu Jahr größer wird. Sie machen eine Politik
auf Kosten der Kinder, auf Kosten der kommenden Generationen.“ Und
dabei gebe es keine „guten“ oder „schlechten“ Schulden. „Schulden
sind eine Haltungsfrage. Irgendwer muss sie irgendwann zurückzahlen.
Die Wiener Titanic steuert aber offenen Auges mit knallenden
Sektkorken direkt auf den Schuldeneisberg zu und freut sich noch,
dass die Kollision aufgrund des guten Wellengangs nicht ganz so
schlimm ausfallen wird“, so Olischar.

Andere Städte wie Berlin oder München haben es dagegen geschafft, in
den letzten Jahren Schulden abzubauen und bauen bei guter Konjunktur
auch weiter ab. „Denn Schulden schaffen keine Arbeitsplätze, Schulden
schaffen keine Jobs. Schulden sind kein Medikament, keine Medizin,
sondern Zukunftszerstörer. Wir wollen einen gesunden Haushalt, der
effizient, professionell und transparent geführt wird. Wir sind
bereit mitzuarbeiten: Für eine Stadt ohne neuen Schulden, für ein
Wien mit schwarzen Zahlen, mit Weitblick für die Zukunft von Wien.“

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