Neue NEOS-Vorsitzende will Stimme für die nicht gehörte Mitte sein

Meinl-Reisinger: Gehen die nächsten Schritte entschlossen gemeinsam – Nicht nach links, nicht nach rechts, sondern mutig nach vorne.

Wien (OTS) - Die mit 94,8 Prozent neu gewählte NEOS Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger will mit der Bürger_innenbewegung eine Stimme für „die immer größer werdende, nicht gehörte Mitte“ in Österreich sein. Einer Mitte, die an Lösungen und nicht an Polarisierung interessiert ist. NEOS hätten sich 2012 aus der Wut auf ein verkommenes und handlungsunfähiges politisches System gegründet. Dieses System habe sich in den letzten Jahren stark verändert, so die Wienerin: „Europa, Klimawandel, Bildung. Drei der zentralen Fragen, in denen eine immer stärker werdende Polarisierung stattfindet. An den Rändern finden sich keine Lösungen, Extreme bringen keine nachhaltigen Änderungen zum Guten. Die Mitte weiß, dass es keine einfachen Lösungen für komplexe Probleme gibt. Sie ist eine Mitte, die Zuversicht sucht und nicht Angstmache. Die die Augen nicht vor Problemen verschließt, die aber weder als rechte Hetzer noch als linke Träumer abgestempelt werden will.“ 

„Habe als Liberale die Pflicht, die individuelle Freiheit zu verteidigen“ 

Meinl-Reisinger sei getragen von den liberalen Werten der Bürger_innenbewegung. Daraus leitet die NEOS-Chefin einen klaren Auftrag ab: „Wir Liberale haben immer die Pflicht, die individuelle Freiheit zu verteidigen. Nicht zuletzt, wenn es darum geht, den Rechtsstaat zu schützen und die Begrenzung der Macht einzufordern“, so Meinl-Reisinger vor über 400 Mitgliedern in der Wiener Stadthalle. Die derzeitige Bundesregierung aus ÖVP und FPÖ „ziehen derzeit die parteipolitischen Daumenschrauben an und färben beinhart um. Dagegen müssen wir auftreten, denn jegliche Machtkonzentration, jegliche Privilegien schränken Freiheiten und auch Wettbewerb ein.“ 

„Halte dem politischen Islam nicht das Kreuz, sondern unsere aufgeklärte Demokratie entgegen“ 

Allem, was die Errungenschaften unserer freien und offenen Gesellschaft in Frage stelle, müsse man entschieden und selbstbewusst den Riegel vorschieben. „Wir dürfen dem politischen Islam, der unsere Werte und unsere freie offene Gesellschaftsordnung in Frage stellt, keinen Millimeter die Türe aufmachen“, so Meinl-Reisinger. „Das heißt aber auch, dass ich dem radikalen Halbmond nicht das Kreuz entgegenhalte, sondern eine aufgeklärte und säkulare Demokratie.“ 

NEOS als Bewegung aus der Mitte für die Mitte der Gesellschaft 

Österreich solle nicht länger das Land der Parteien, sondern das Land der freien Bürgerinnen und Bürger werden, so die pinke Vorsitzende heute. Dabei will sie mit NEOS „raus auf die Straße, hin zu den Österreicher_innen, um „über ihre Bedürfnisse, ihre Sorgen und Ziele, ihre Wünsche und Träume zu sprechen. Diesen Dialog führen wir entlang unserer Werte und unserer Überzeugungen. Fest entschlossen, selbst aktiv anzupacken. Voll Zuversicht und Gestaltungswillen. Mit Respekt und Weltoffenheit.“ NEOS seien die Wachablöse der Generation ‚Macht‘. „Und diese Generation hat nichts mit dem Alter zu tun, wie wir festgestellt haben. Wo anderen fragen ‚Was werde ich?‘, sagen wir ‚Diese Werte leiten mich!‘ Wir sind die Generation ‚Machen!‘. Wir gehen entschlossen die nächsten Schritte – gemeinsam: Nicht nach links, nicht nach rechts – wir gehen mutig nach vorne“, so Meinl-Reisinger abschließend.​

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