• 23.06.2018, 08:00:01
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„profil“-Umfrage: ÖVP und SPÖ legen in Sonntagsfrage zu

Kanzlerfrage: Kern und Strache verlieren, Kurz stabil voran

Utl.: Kanzlerfrage: Kern und Strache verlieren, Kurz stabil voran =

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, legt die ÖVP in der Sonntagsfrage
gegenüber dem Vormonat um einen Prozentpunkt zu und bleibt mit 33%
deutlich an erster Stelle. Laut der von Unique research für „profil“
durchgeführten Umfrage kann die SPÖ 2 Prozentpunkte zulegen und hält
nun bei 27%. Die FPÖ liegt stabil bei 25%. Die NEOS halten bei 7%
(Mai: 7%), die Liste Pilz rutscht auf 3% (Mai: 4%), die Grünen auf 4%
(Mai: 6%).

In der fiktiven Kanzlerfrage bleibt Sebastian Kurz deutlich an
erster Stelle. Wie im Vormonat würden ihn 34% der Befragten direkt
zum Kanzler wählen. SPÖ-Chef Christian Kern verliert einen
Prozentpunkt und liegt nun bei 19%. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache
rutscht um 2 Prozentpunkte auf 12 % ab.

Dass Österreich im Juli den EU-Ratsvorsitz übernimmt, halten 36%
für positiv, weil man damit Einfluss auf die EU-Politik nehmen kann.
31% sehen im EU-Vorsitz ein Pflichtprogramm, bei dem man nicht viel
ausrichten kann. 21% finden, dass der Vorsitz abgeschafft werden
sollte, weil er „nichts bringt und nur Geld kostet“. 12% hatten dazu
keine Meinung.

Die Hälfte der Befragten findet, dass sich Österreich in der EU an
westeuropäischen Staaten wie Deutschland oder Frankreich orientieren
solle. 18% befürworten hingegen eine Annäherung an die
Visegrád-Staaten Ungarn, Tschechien, Slowakei und Polen. Während sich
8% eine ganz andere Orientierung wünschen, hatte knapp ein Viertel
(24%) keine Meinung dazu.

Mit 39% findet die überwiegende Mehrheit, dass Österreich zu klein
ist, um überhaupt Einfluss in der EU zu nehmen. 19% sind der Meinung,
dass Österreich wichtige Themen in der Union anspricht; 18% halten
das Land für einen „Brückenbauer“. 15% der Befragten sehen in
Österreich hingegen einen „aufmüpfigen Störenfried“ in der EU. 9%
machten keine Angabe.
(n = 800, maximale Schwankungsbreite +/- 3,5 %)

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