Landesrat Waldhäusl zur Integrationsreferenten-Konferenz: Ja zu Niederösterreich-Anträgen

Ablehnung von Waldhäusl für Vorstöße, wo jeglicher Hausverstand in Integrationsfragen fehlt

St. Pölten (OTS) -

„Die heutige Integrationsreferenten-Konferenz in Linz hat für Niederösterreich mit Erfolg geendet, unsere beiden Anträge wurden einstimmig angenommen“, freut sich Landesrat Gottfried Waldhäusl. Keine Zustimmung seinerseits gab es jedoch für Initiativen aus anderen Bundesländern, wonach Asylwerber bereits ab dem ersten Tag integriert werden sollen. „Auch wenn es so gut wie unmöglich ist, dass sie jemals einen Aufenthaltstitel erhalten würden. Da fehlt es mir am Hausverstand!“

Vorrangig war für Waldhäusl die Niederösterreich-Idee nach Präventionsmaßnahmen im Bereich des Extremismus. Auch das Thema Gewalt an Frauen im Hinblick auf Genitalverstümmelungen stand bei der bundesweiten Konferenz zur Abstimmung. „Beide wurden durchgewunken, jetzt liegt der Ball beim Bund!“

Eine Abfuhr gab es vom niederösterreichischen Integrationslandesrat etwa für einen Vorstoß aus Oberösterreich: Nach dem Motto: Ausbildung statt Abschiebung sollten Jugendliche im Asylverfahren eine Lehre in sogenannten Mangelberufen absolvieren können. „Diesen Antrag habe ich selbstverständlich blockiert. Denn welchen Sinn soll es machen, dass diese jungen Menschen bei uns eine Lehre absolvieren und dann abgeschoben werden? Auch die Wirtschaft hätte keine Freude mit einer derartigen Maßnahme!“

„Ich arbeite nach dem Motto ‚Integration mit Hausverstand‘, schließlich geht es in diesem Bereich auch um viel Geld, das sinnvoll verwendet werden muss“, argumentiert Waldhäusl. „All jene mit hoher Wahrscheinlichkeit für einen Verbleib in unserem Land unterstütze ich daher auch gerne in den Bereichen Sprachkenntnisse, Bildung und Arbeitsmarkt!“

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