- 21.06.2018, 13:10:59
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Zeiler und Kanyaro drehen „Erbschaftsangelegenheiten“ (AT)
Neue ORF-Serie mit u. a. Brauer-Kvam und Loidl in weiteren Rollen
Utl.: Neue ORF-Serie mit u. a. Brauer-Kvam und Loidl in weiteren
Rollen =
Wien (OTS) - „,Erbschaftsangelegenheiten‘ (AT) ist vieles: Es hat
etwas von Komödie, Krimi und Tragödie.“ Nach seinem Einsatz als
„CopStories“-Chef tritt Johannes Zeiler nun seinen Dienst als
Erbenermittler an –und begibt sich bei den Dreharbeiten zur jüngsten
ORF-Serie auf die Suche nach Hinterbliebenen, wenn es offenbar keine
Nachkommen, keine Verwandten und auch kein Testament gibt. Gemeinsam
mit Newcomerin Brigitta Kanyaro, die in der Rolle seiner
Mitarbeiterin vor der Kamera steht, taucht er in vorerst acht
45-minütigen Folgen in faszinierende Lebensgeschichten ein, die immer
auch mit besonderen Ereignissen der jüngeren österreichischen
Vergangenheit verknüpft sind – von Aubesetzung bis Glykolskandal. Die
Dreharbeiten führten Johannes Zeiler, Brigitta Kanyaro, Ruth
Brauer-Kvam (als Notarin) und Julian Loidl (als Sachverständiger im
Online-Auktionshaus) gestern, am Mittwoch, dem 20. Juni 2018, in ein
leerstehendes Bürogebäude in Wien, das als Kulisse für das Notariat
diente. Beim Pressetermin dabei waren u. a. auch
ORF-Fernsehfilmchefin Mag. Katharina Schenk und die beiden Regisseure
Markus Engel und Gerald Liegel.
In weiteren Rollen spielen u. a. auch Alexander Pschill als Kommissar
sowie Wolfgang Hübsch und Sylvia Eisenberger. In Episodenrollen sind
u. a. Ulrike Beimpold, Fanny Stavjanik, Franz Buchrieser, Andreas
Kiendl, Sebastian Wendelin, Karl Fischer, Edita Malovčić, Eva-Maria
Marold, Wolf Bachofner und Katharina Stemberger mit dabei. Die Idee
zur Serie stammt vom Österreicher Markus Engel, der auch gemeinsam
mit Verena Kurth und dem Autorenduo Timo Lombeck und Marcel Kawentel
für die Drehbücher verantwortlich zeichnet. Außerdem führte Engel bei
den ersten vier Folgen Regie. Im aktuellen zweiten Drehblock
übernimmt Gerald Liegel („Schnell ermittelt“, „Soko Kitzbühel“) die
Inszenierung. Gedreht wird voraussichtlich noch bis 24. Juli in Wien
und Niederösterreich. „Erbschaftsangelegenheiten“ (AT) ist eine
Produktion des ORF, hergestellt von MR-Film.
Johannes Zeiler vom „CopStories“-Chef zum Erbenermittler
Nach vier Staffeln und einem Fall in Spielfilmlänge als Chef der
„CopStories“-Truppe ist Johannes Zeiler bereits Profi-Ermittler. Auch
in der neuen Serie „Erbschaftsangelegenheiten“ (AT) geht der Steirer
auf Spurensuche: „Wir haben zwar auch mit Toten zu tun, aber es geht
nicht darum aufzuklären, wie diese gestorben sind und wer sie
umgebracht hat. Es geht um Verstorbene, die keine Hinterbliebenen
haben. Nach einer gewissen Zeit gelangt der Nachlass über einen Notar
zu einem Erbenermittler und dieser – der in diesem Fall ich bin – hat
dann die Aufgabe herauszufinden, wo es doch noch Erben geben könnte.“
Und weiter über die Rolle: „Ich habe nicht mit dem Erben zu tun,
sondern mit der Recherche. Das Spezielle an meiner Figur ist, dass
die Tatsache, dass dieser Paul Schwartz genau diesen Beruf ausübt,
ganz stark mit einem persönlichen Erlebnis zu tun hat, das sich nach
und nach aufklären wird. Deshalb gibt es auch mehrere Schichten in
diesem Paul: Zum einen ist er ein Checker, ein Ermittler, der seiner
Spürnase nachgeht. Dann gibt es den, der in den verschiedensten
Situationen mit den verschiedensten Menschen spricht und sich als
irgendjemand anderer ausgibt, um an Informationen zu kommen, was die
Verstorbenen und ihre Angehörigen betrifft. Da wird schon auch einmal
ohne Ende gelogen bzw. schlüpft Paul eben einfach in eine Rolle. Und
dann gibt es einen sehr traurigen, einsamen Paul, der nie Auto fährt
und im Haus seiner Kindheit lebt – und keiner weiß, warum.“ Die
Parallelen zwischen Johannes Zeiler und Paul Schwartz? „Eine
vordergründige Ernsthaftigkeit, bei der der Humor von unten
herausblitzt. Und ich selbst bin auch eher der Ruhigere und
Wortkargere.“
Zeiler abschließend über die Serie: „,Erbschaftsangelegenheiten‘ (AT)
ist vieles: Es hat etwas von einer Komödie, etwas von einem Krimi,
weil es darum geht, Geheimnisse aufzudecken, auch wenn es nicht um
einen Mordfall geht. Und es ist eine Tragödie, weil Pauls
Lebensgeschichte peu à peu erzählt wird. Zwischen diesen Genres
wechselt es immer wieder, das finde ich belebend und ist hoffentlich
auch interessant für den Zuschauer.“
Brigitta Kanyaro in ihrer ersten TV-Hauptrolle
„Set ist mir nichts Neues, aber diese Form und Größe sind neu und
überwältigend für mich. Es ist jeden Tag etwas Neues, und ich komme
gar nicht dazu, das alles zu verarbeiten. Es ist jedenfalls Arbeit,
die mir jeden Tag großen Spaß macht.“ Die 26-Jährige Newcomerin
Brigitta Kanyaro war bereits in kleineren Rollen in den beiden vom
ORF koproduzierten bzw. kofinanzierten Filmen „Für dich dreh ich die
Zeit zurück“ und „Mein Fleisch und Blut“ zu sehen, spielte in einigen
Kurzfilmen mit und hat auch hinter der Kamera schon jede Menge
Erfahrung gesammelt. Für eine Hauptrolle steht die Oberösterreicherin
mit rumänischen Wurzeln allerdings zum ersten Mal am Set. „Ich spiele
Julia Marquard, die Assistentin und Kollegin von Paul Schwartz. Als
Duo werden wir von unserer Notarin dazu beauftragt, Erben zu finden –
was allerdings nicht ganz so einfach ist, weil diese Fälle schon
durch viele Hände gegangen sind, bis sie schließlich zu uns gelangen.
Ein Thema, mit dem ich eigentlich nie etwas zu tun hatte – bis ich
die Rolle bekommen habe und genau da meine beste Freundin plötzlich
in einen ähnlichen Fall verwickelt war und wir viel darüber
gesprochen haben.“
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