• 21.06.2018, 12:26:05
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Stadt Wien für gleiche Chancen für alle von Anfang an

Wiener Gesundheitsziele-Konferenz zu gesundheitlicher Chancengerechtigkeit bei Kindern und Jugendlichen

Utl.: Wiener Gesundheitsziele-Konferenz zu gesundheitlicher
Chancengerechtigkeit bei Kindern und Jugendlichen =

Wien (OTS) - Am Donnerstag, den 21.6. lud die Stadt Wien im Wiener
Rathaus zur 3. Wiener Gesundheitsziele Konferenz „Please Mind the
Gap. Gesundheitliche Chancengerechtigkeit Kinder und Jugendliche“.

„Wir arbeiten daran, dass die Stadt Wien allen Kindern in Wien die
Chance auf ein gesundes Leben ermöglicht. Das fängt in der
Schwangerschaft an und führt über Kindergarten- und Schulalter bis in
die Jugend. Überall, wo Kinder sind, können wir gemeinsam mit den
vielen am Wiener Gesundheitsziele Prozess Beteiligten ansetzen und
ihre Lebenswelten verbessern,“ so Kristina Hametner, Leiterin des
Büros für Frauengesundheit und Gesundheitsziele der Stadt Wien. Denn,
wo ein Kind geboren wird, in welches Milieu es geboren wird,
beeinflusst die Gesundheit von Anfang an bis zum Lebensende. Das
erste Wiener Gesundheitsziel „Von Anfang an gesundheitliche
Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche erhöhen“ stellt sich
dem entgegen. Das Büro für Frauengesundheit und Gesundheitsziele der
Stadt Wien ist mit der Begleitung der Umsetzung der Wiener
Gesundheitsziele beauftragt.

Die 3. Wiener Gesundheitsziele Konferenz beleuchtet verschiedene
Aspekte von Kindergesundheit: Keynote-Redner der Konferenz ist Dr.
Sridhar Venkatapuram, Lehrbeauftragter für Global Health und
Philosophie am King’s College London und Gründer des Master-Lehrgangs
Global Health & Social Justice. In seinem Vortrag wird er sich mit
sozialer Gerechtigkeit und Gesundheit beschäftigen. Ein Schwerpunkt
am Vormittag widmet sich dem Thema “Gesundheit und Armut im Kindes-
und Jugendalter”. Dr.in Irene Moor, wissenschaftliche Mitarbeiterin
am Institut für Medizinische Soziologie der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg sowie der österreichische Kinder- und Jugendarzt und
Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Klaus Vavrik präsentieren dazu
aktuelle Studienergebnisse. Am Nachmittag liegt der Fokus auf der
psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die Klinische
und Gesundheitspsychologin Mag.a Caroline Culen greift das Thema
„Gewalt und die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von
Kindern und Jugendlichen“ auf. Dipl.Päd.in Sonja Katrina Brauner
berichtet von ihren beruflichen Erfahrungen mit geflüchteten
Jugendlichen als Psychotherapeutin bei Hemayat. Abschließend werden
Best Practice-Beispiele aus Österreich präsentiert. Diese reichen vom
Projekt „Frühe Hilfen“ über Maßnahmen zur Zahngesundheit bis hin zu
Forschungsgruppen zur psychischen Gesundheit von Kindern und
Jugendlichen sowie einem Projekt zur Arbeitsmarktintegration von
jugendlichen Mindestsicherungsbezieherinnen – und beziehern.

Gesundheits- und Sozialstadtrat Peter Hacker betont die Relevanz
eines interdisziplinären Austausches: „Die Stadt Wien unterstützt
selbstbestimmtes Leben, garantiert soziale Sicherheit und schafft
dadurch die Grundlage für ein gesundes Leben von Anfang an.“

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