APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Pilz und Kickl aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 08.06.2018 bis 14.06.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). 

Im Zentrum der Berichterstattung standen die Arbeitsbesuche des Bundeskanzlers in Israel und Deutschland.

Am Montag traf Kurz mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zusammen. Bei seiner Rede vor dem American Jewish Committee verurteilte Sebastian Kurz „jeden Gewaltakt innerhalb Israels, an seinen Grenzen und darüber hinaus“. Gleichzeitig versprach er, dass Österreich Israel immer unterstützen werde, „wann immer es gefährdet ist“. Das sei die moralische Verpflichtung Österreichs als Teil der „Staatsräson“. „Die Sicherheit von Israel ist für uns nicht verhandelbar“, so Kurz. 

Am Dienstag reiste der Bundeskanzler weiter nach Berlin. Beim Treffen mit seiner deutschen Amtskollegin Angela Merkel stand neben der Vorbereitung des österreichischen EU-Ratsvorsitzes das Thema Migration auf der Agenda. „Ich glaube, es gibt Übereinstimmung darin, den Außengrenzschutz zu verstärken“, sagte Merkel bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Kurz. Österreichs Kanzler sagte, das Ziel sei, illegale Migration und den Zustrom nach Europa zu stoppen. „Wir sind immer für ordentliche europäische Lösungen“. Zudem traf Kurz in Berlin mit Innenminister Seehofer zusammen. Der Bundeskanzler bekräftigte bei seinem Auftritt mit Seehofer, während der am 1. Juli beginnenden EU-Ratspräsidentschaft Österreichs eine "Achse der Willigen" für effizienten Schutz der EU-Außengrenzen schmieden zu wollen. Da hoffe er auch auf die Unterstützung Deutschlands. 

Für Diskussionen sorgte vergangene Woche zudem die Ankündigung der Bundesregierung, sieben Moscheen schließen und einige Imame ausweisen zu lassen. Der türkische Präsident Präsidenten Recep Tayyip Erdogan übte daraufhin heftige Kritik an Sebastian Kurz. Europa solle den Kanzler „in Ordnung bringen“, sagte Erdogan bei einem Wahlkampfauftritt in Istanbul. In Österreich zeige sich Europas Feindlichkeit gegenüber dem Islam und Europas Rassismus. Mit der Schließung der sieben Moscheen und dem Hinauswurf von Imamen könne ein Krieg zwischen Muslimen und Christen beginnen. 

Als Neueinsteiger der Woche positioniert sich der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl (ÖVP) auf Position fünf im Ranking.  

Der 54-Jährige verlässt die Landesregierung und wird 2019 stellvertretender Vorstand im Stromkonzern Verbund. Strugl bedankte sich bei Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) für die vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit. Er sehe den Weggang aus der Politik daher „auch mit einem weinenden Auge“, so Strugl. Nachfolger Strugls als Wirtschaftslandesrat wird der bisherige Generaldirektor der Eurothermen-Resorts, Markus Achleitner.

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