• 15.06.2018, 08:38:28
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VPNÖ-Hinterholzer: Gute Konjunkturlage nutzen, um Voraussetzungen für langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen

Initiativen des Landes unterstützen Unternehmen beim digitalen Wandel

Utl.: Initiativen des Landes unterstützen Unternehmen beim digitalen
Wandel =

St. Pölten (OTS/NÖI) - „Es läuft gut in der Niederösterreichischen
Wirtschaft. Laut IHS-Prognosen wächst unsere Wirtschaft heuer um 3,3
Prozent und nächstes Jahr um 2,5 Prozent. Das sieht man auch bei den
Unternehmern, deren Auftragsbücher voll sind, und bei der
Beschäftigung, wo wir mit 620.000 unselbstständig Beschäftigten – ein
Plus von 11.500 im Vergleich zum Vorjahr – einen Höchstwert
verzeichnen. Wir können also von einer Phase der Hochkonjunktur
sprechen, was aber nicht heißt, dass wir uns jetzt zurücklehnen
können. Im Gegenteil wir müssen jetzt die Unternehmen, aber auch die
Gesetzgebung weiter zukunftsfit machen. Das heißt wir müssen jetzt
die Voraussetzungen schaffen, um langfristig wettbewerbsfähig bleiben
zu können“, betont die Wirtschafts- und Finanzsprecherin der
Volkspartei Niederösterreich, Michaela Hinterholzer, zur Gruppe 7
(Wirtschaftsförderung) des NÖ Budgetvoranschlages 2019.

„Wirtschaft und Industrie 4.0 sind längst keine Schlagworte mehr,
sondern mittlerweile Realität. Die Automatisierung von Prozessen in
den Betrieben verändert auch die Berufsbilder. Unsere Aufgabe als
Land ist es, die Betriebe bei dieser Transformation zu unterstützen –
und das tun wir mit unserer Digitalisierungsstrategie auch. In deren
Rahmen werden zahlreiche Initiativen umgesetzt, die sich auf die
Schulung und Information von Mitarbeitern und Unternehmern
konzentrieren. Zudem können wir durch die Schaffung der
Geschäftsstelle für Digitalisierung beim Land Niederösterreich alle
einschlägigen Maßnahmen der Ressorts bündeln und auch für die
Unternehmen nutzbar machen“, so Hinterholzer zu den unterstützenden
Maßnahmen des Landes Niederösterreich.

Forschungsnetzwerk ermöglicht Innovationen in Unternehmen
Zudem unterstreicht die Wirtschaftssprecherin: „Wir haben in
Niederösterreich ein dichtes Netz-werk geschaffen, um
Forschungsergebnisse in Betriebe einfließen zu lassen und
Innovationen zu ermöglichen. Insbesondere durch die Technopole Krems,
Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg sowie dem IST Austria in
Klosterneuburg haben wir ein Forschungsclustersystem etabliert, von
dem auch die Unternehmen profitieren.“

„Klar ist aber auch, dass es Druckpunkte in den Unternehmen gibt, die
es zu lösen gilt. Das betrifft zum Beispiel die Qualifizierung von
Arbeitskräften, denn derzeit gibt es 11.000 offene Stellen, die zu
besetzen sind. Durch das NÖ Beschäftigungspaket können wir dabei
einen wichtigen Beitrag leisten. Darüber hinaus braucht es eine
weitere Deregulierung und – auch wenn es manche nicht wahrhaben
wollen – eine Arbeitszeitflexibilisierung, denn diese hilft
Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen.“

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