• 13.06.2018, 12:42:12
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FA-Knoll: „Angeblich überparteilicher ÖGB geht beim ÖGB-Kongress in unqualifizierten Kampfmodus“

Wien (OTS) - Beim 19. Bundeskongress des ÖGB in Wien fielen die
Gewerkschafter einmal mehr durch unrühmliches Verhalten auf. Bei der
Rede von Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein wurden von
Kongressteilnehmern sämtliche gute Umgangsformen über Bord geworfen.
„Mit unqualifizierten Zwischenrufen und respektlosen Reaktionen, die
eher an eine Stadionatmosphäre erinnerten, bestätigte der ÖGB einmal
mehr sein Image als ‚roter Pfeiferlverein‘ “, bringt der am Kongress
anwesende Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, AK-Vorstand
Gerhard Knoll, den Eklat auf den Punkt.

Auch der Aktionismus mit gefesselten und mit Mund verklebten
Darstellern während der gesamten Rede der Bundesministerin, womit
gegen die Abschaffung des Jugendvertrauensrats aufmerksam gemacht
werden sollte, sei unangebracht gewesen. „Wenn das primäre
Arbeitnehmeranliegen des ÖGB heutzutage offensichtlich nur der Erhalt
des Jugendvertrauensrats ist, dürfte es der Arbeitnehmerschaft wohl
ganz gut zu gehen“, kommentiert Bundesobmann Knoll zynisch den
unangebrachten Aktionismus.

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