Sichtbar, bunt und politisch

ÖGB gegen Diskriminierung, Homophobie und Transphobie

Wien (OTS) - „Love, Respect and Solidarity – unter diesem Motto findet bereits seit 2. Juni die Vienna Pride 2018 als zweiwöchiges Festival in Wien statt. Am 16. Juni wird die traditionelle Regenbogenparade als Höhepunkt wieder über die Ringstraße ziehen. Jedes Jahr nehmen auch VertreterInnen der Gewerkschaft an der kultigen Veranstaltung teil und setzten damit ein starkes Zeichen für eine Kultur der Solidarität, Akzeptanz und Gleichberechtigung.

„Wir stehen für eine völlige Gleichstellung von LSBTIQ-Personen – ohne Wenn und Aber. Weder im Alltag noch in der Arbeitswelt dürfen Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert und benachteiligt werden“, so Bernhard Achitz, Leitender Sekretär im ÖGB. „In vielen Unternehmen ist Vielfalt gelebte Normalität, dennoch sehen sich LSBTIQ-Personen noch immer Verächtlichmachungen und Diskriminierung am Arbeitsplatz ausgesetzt. Hier spielen die Arbeitgeber eine zentrale Rolle in der Frage, welches Klima in einem Betrieb herrscht. Sie bestimmen wesentlich mit, inwieweit ein respektvoller Umgang im Unternehmen herrscht und ob Diskriminierung toleriert wird oder nicht.“

Regenbogenfahne an ÖGB-Zentrale gehisst

Als ein buntes, sichtbares Zeichen wurde an der ÖGB-Zentrale die Regenbogenfahne gehisst. Hierbei wird ein starkes Zeichen für Akzeptanz und Solidarität am Arbeitsplatz signalisiert. Der Österreichische Gewerkschaftsbund engagiert sich aber auch außerhalb der Regenbogenparade für Diversität, Achtung vor der menschlichen Würde und Respekt. Menschenrechte und eine diskriminierungsfreie Gesellschaft sind hierbei das Prinzip, Ideal und die Vision.

„Vielfalt in der Arbeitswelt ist der Garant für Unternehmenserfolg und ein gutes Arbeitsklima“, betont Achitz. Beim nächste Woche stattfindenden Bundeskongress wird der ÖGB auch in seinem Leitantrag Forderungen und Positionen zu LSBTIQ beschließen.


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