Protest gegen Quds-Marsch des iranischen Regimes in Wien

Bündnis demonstriert Samstag gegen Islamisten-Aufmarsch – STOP THE BOMB begrüßt Beschluss des Wiener Landtags gegen Quds-Tag

Anfang dieser Woche hat Irans ‚oberster Führer’ Ali Khamenei Israel erneut als ‚Krebsgeschwür’ bezeichnet, das ‚ausgemerzt’ werden müsse. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Anhänger solch einer Ideologie unwidersprochen durch Wien marschieren.
Stephan Grigat
Zynischer könnte der Ort von Anhängern eines Regimes, das tausende Iraner ermordet hat und unter Präsident Rohani noch deutlich mehr Menschen hinrichtet als unter seinem Vorgänger, nicht gewählt sein.
Stephan Grigat

Wien (OTS) - Das Bündnis STOP THE BOMB ruft gemeinsam mit Israelitischer Kultusgemeinde, Republikanischen Club, Grünen GewerkschafterInnen u.a. am morgigen Samstag, 9. Juni um 16:00 Uhr zur Kundgebung „Gemeinsam gegen Antisemitismus! #KeinQudsTag in Wien“ am Bundesländerplatz bei der Mariahilferstraße auf. Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB: „Anfang dieser Woche hat Irans ‚oberster Führer’ Ali Khamenei Israel erneut als ‚Krebsgeschwür’ bezeichnet, das ‚ausgemerzt’ werden müsse. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Anhänger solch einer Ideologie unwidersprochen durch Wien marschieren."

STOP THE BOMB begrüßt, dass der Wiener Landtag am 25. Mai einstimmig einen Beschluss gegen den Quds-Tag gefasst hat, in dem auch darauf verwiesen wird, dass bei der Quds-Demonstration "in den letzten Jahren Slogans wie ‚Tod den Juden’ skandiert und gegen den Staat Israel und auch gegen die jüdische Bevölkerung gehetzt" wurde.

Der Quds-Marsch der Khomeini- und Khamenei-Anhänger, der letztes Jahr in der Burggasse von Antifaschisten kurzzeitig blockiert wurde, endet ausgerechnet am Platz der Menschenrechte. Grigat dazu: „Zynischer könnte der Ort von Anhängern eines Regimes, das tausende Iraner ermordet hat und unter Präsident Rohani noch deutlich mehr Menschen hinrichtet als unter seinem Vorgänger, nicht gewählt sein."

Die Kundgebung gegen den Aufmarsch der Anhänger des iranischen Regimes und der Hisbollah wird u.a. von SPÖ-NRAbg. Petra Bayr, SPÖ-LAbg. Peter Florianschütz und der grünen LAbg. Birgit Hebein sowie den Christen an der Seite Israels, dem Kurdischen Verein für Kultur, Integration und Bildung, den Grünen StudentInnen, dem Kommunistischen StudentInnenverband und der Women’s International Zionist Organisation unterstützt.

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