• 07.06.2018, 14:34:33
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Raus aus dem Öl – Rein in die Zukunft: Land NÖ und Energie- und Umweltagentur NÖ unterstützen Sanierungsoffensive des Bundes

LH-Stv. Pernkopf: „Niederösterreich war mit dem Öl-Heizkesselverbot in Neubauten österreichweit Vorreiter“

Utl.: LH-Stv. Pernkopf: „Niederösterreich war mit dem
Öl-Heizkesselverbot in Neubauten österreichweit Vorreiter“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Der Bund sagt mit der kürzlich beschlossenen
Sanierungsoffensive dem klimaschädlichen Heizöl den Kampf an. Das
Land Niederösterreich und die Energie- und Umweltagentur NÖ
unterstützen dieses Vorhaben und sehen sich in ihrem bereits
eingeschlagenen Weg bestätigt.

Am gestrigen Mittwoch wurde die Neuaufstellung der
Sanierungsoffensive auf Bundesebene beschlossen. Das
Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus setzt im Rahmen
der Umsetzung der Klima- und Energiestrategie mit dieser
Sanierungsoffensive und dem darin enthaltenen „Raus aus dem Öl“-Bonus
von bis zu 5.000 Euro auf erneuerbare Energieträger. Im Rahmen dieser
Maßnahme wird insbesondere ein Kesseltausch von Ölheizungen auf
alternative Heizformen wie z.B. Biomasse-Pellets unterstützt. Auch
Teilsanierungen werden gefördert.

Niederösterreich ist in punkto erneuerbare Energieträger einen
Schritt voraus. Schon im Mai letzten Jahres hat sich der NÖ Landtag
für ein Öl-Heizkesselverbot in Neubauten ausgesprochen. Dieses Verbot
tritt mit 1.1.2019 in Kraft. „Niederösterreich war mit dem
Öl-Heizkesselverbot in Neubauten österreichweit Vorreiter. Schon seit
Jahren verfolgen wir hier einen erfolgreichen Weg: Raus aus dem Öl
und der gleichzeitige Ausbau erneuerbarer Energien sorgen dafür, dass
die Wirtschaft angekurbelt und gleichzeitig der Klimaschutz forciert
wird“, zeigt sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf von der Maßnahme
des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus erfreut.

In den letzten Jahren haben sich die Anteile der Energieträger im
Raumwärmemarkt verändert. Der wichtigste erneuerbare Wärmespender ist
Holz bzw. Biomasse. Die Anzahl an Ölheizungen hat sich in
Niederösterreich in den letzten zehn Jahren von 130.000 auf 90.000
reduziert. Im Gegenzug dazu ist ein starkes Plus bei der Nahwärme und
dem Einsatz von Wärmepumpen zu verzeichnen. Mit einem Anteil von 54
Prozent am Raumwärmemarkt sind erneuerbare Energieträger bereits
heute das Rückgrat der Wärmeversorgung.

Das Land Niederösterreich setzt umfangreiche Anreize, um die
Bürgerinnen und Bürger zur Umstellung der Heizung auf erneuerbare
Energieträger sowie zur Sanierung von Gebäuden zu motivieren. „Gerade
durch die sehr gute Fördersituation ist es besonders attraktiv jetzt
eine Gebäudesanierung und einen Heizkesseltausch durchzuführen. Die
Berater und Beraterinnen der Energie- und Umweltagentur geben
firmenunabhängig Auskunft über die wichtigsten Maßnahmen und
informieren über die bestehenden Förderungen“, so Herbert
Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. Die
Energieberatung NÖ steht dabei unter der Hotline 02742/22 144 als
erste Ansprechstelle zur Verfügung und berät umfangreich und
firmenunabhängig. Sie bietet sowohl Privatpersonen als auch Gemeinden
umfangreiche Beratung und Informationen rund um Förderungen, Dämmen,
Heizungstausch und vieles mehr.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon
02742/9005-12704, E-Mail [email protected], Energie- und
Umweltagentur NÖ, Mag. (FH) Christina Mutenthaler, MBA, Telefon
02742/219 19, E-Mail [email protected], www.enu.at

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