Gegen 12-Stunden-Tag: Aktion der Sozialistischen Jugend Niederösterreich

SJ Niederösterreich schiebt Sebastian Kurz im Einkaufswagerl durch die Innenstadt von St. Pölten

Wien (OTS) - Im Wahlkampf des Vorjahres war die ÖVP die Partei, die mit großem Abstand die meisten Wahlkampfspenden erhalten hat. Insgesamt kam die Kurz-Partei dabei auf über 2 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte dieses Beitrages waren Großspenden von Unternehmern und sehr wohlhabenden Personen. Darunter KTM- Chef Pierer, der alleine fast eine halbe Million Euro hinblätterte, und der für seine Forderung nach dem 12- Stunden Tag bekannt ist. „Die Frage ob hier ein Zusammenhang mit der raschen Umsetzung des 12-Stunden Tags der Regierung besteht, drängt sich auf“, erläutert Mirza Buljubasic, Vorsitzender der SJ Niederösterreich.

Um gegen die Käuflichkeit von Politik zu demonstrieren, wurde heute Sebastian Kurz im Einkaufswagerl von zwei Superreichen durch die St. Pöltner Innenstadt geschoben. Kurz sammelte dabei „Spenden“ für neue Gesetze. AktivistInnen der Sozialistischen Jugend trugen dabei Schilder mit Sprüchen wie „Steuern für Reiche senken – der Industrie Gesetze schenken“ und „Kurz lässt sich kaufen – wir müssen zahlen“.

„Niemand zahlt einer Partei tausende Euro, ohne sich Vorteile daraus zu erwarten“, so Julia Herr, SJ-Verbandsvorsitzende, zustimmend. „Die Reichen haben Kurz in der Tasche. Mit dem 12-Stunden-Tag und der 60-Stunden-Woche setzt er vor allem ihre Wünsche um“, erklären Buljubasic und Herr abschließen.

Ein Foto der Aktion findet sich unter: https://flic.kr/s/aHsmjgmQY8

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