RFS: „Binnen-I“ ist ideologische Missgeburt

Gendern darf kein Beurteilungskriterium für wissenschaftliche Arbeiten sein

Wien (OTS) - Durch die Bürgerinitiative „Wissenschaftliche Arbeiten genderfrei“, welche vom RFS an die österreichischen Studenten versandt wurde, rückte die Diskussion um das sogenannte „Gendern“ wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.  

RFS-Vorsitzender Lukas Feichtenschlager stellt dazu klar: “ Unsere Initiative befasst sich alleine damit, dass erfundene Ausdrucksweisen des Gender-Mainstreams wie das „Binnen-I“ nicht als Beurteilungskriterium herangezogen werden dürfen. Die Volksanwaltschaft hat bereits 2015 erhoben, dass  an mehreren Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen die Verwendung des „Binnen-I“ verpflichtend ist.“

Der RFS sehe sich in der Pflicht auf diese Missstände aufmerksam zu machen und den Alltag der Studenten zu verbessern. Ebenso wie die Volksanwaltschaft würden auch namhafte Rechtsexperten wie Univ.-Prof. Werner Doralt die Verpflichtung zu gendergerechter Sprache als verfassungswidrig ansehen.

„Staatssprache der Republik Österreich ist Deutsch. Ausdrucksformen wie das "Binnen-I" oder das "Gendergap" sind syntaktisch nicht korrekt und dürfen nicht als Beurteilungskriterium herangezogen werden. An den Universitäten gibt es viele dringliche Probleme: zu wenige Frauen in MINT-Studiengängen oder zu wenig Unterstützung für Studentinnen mit Kind. Statt Studenten mit Genderformulierungen zu quälen oder über ein drittes Geschlecht zu philosophieren, sollten die Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulkonferenz diese Probleme lösen“, so RFS-Bundesobmann Feichtenschlager abschließend.

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