Blümel: Elisabeth Olischar zur neuen Klubobfrau im ÖVP-Rathausklub gewählt

ÖVP Wien wird weiter moderner, jünger und weiblicher – Großer Dank an Manfred Juraczka

Wien (OTS) - „Das Motto der Evolution Volkspartei sowie bei der Neuaufstellung der ÖVP Wien war es, jünger, weiblicher und moderner zu werden. Mit Elisabeth Olischar als neuer Klubobfrau im ÖVP-Rathausklub wird die ÖVP Wien einmal mehr jünger, weiblicher und moderner“, so Landesparteiobmann Bundesminister Gernot Blümel im Rahmen einer Pressekonferenz nach der Wahl von Elisabeth Olischar in der gestrigen Klubvollversammlung. Die studierte Landschaftsplanerin übernimmt wie bereits 2015 angekündigt am 1. Juli den Klubvorsitz von Manfred Juraczka. Damit sind 50 Prozent der Führungspositionen in der ÖVP Wien – sowohl die Landesgeschäftsführung als auch der Klubvorsitz – von Frauen besetzt.  

„Mit Elisabeth Olischar übernimmt nun eine junge, kluge und engagierte Frau den Klub. Sie hat zweieinhalb Jahre als stellvertretende Klubobfrau Erfahrungen sammeln können. Sie ist bestens vernetzt in den Bezirken und Bünden. Ihr Steckenpferd ist die Stadtentwicklung, bei der wir gemeinsam dafür kämpfen, dass beides möglich sein muss: Entwicklung und Erneuerung einer Stadt, aber auch der Schutz des kulturellen Erbes“, so Gernot Blümel. „Wir haben damit genau das eingehalten, was wir vor zweieinhalb Jahren versprochen haben. Nämlich zuerst Erfahrung sammeln und dann einen Übergang einleiten“, so Blümel, der dafür dem bisherigen Klubobmann Manfred Juraczka seinen Dank ausspricht. „Manfred ist nicht nur ein echter Unterstützer und wahrer Freund, er ist auch derjenige, der diese Veränderung möglich gemacht und Neues zugelassen hat. Dass diese Übergabe auf diese professionelle Weise stattgefunden hat, ist vor allem sein Verdienst“, so Blümel. Manfred Juraczka wird weiterhin im Gemeinderat als Verkehrssprecher vertreten sein. „Wir zählen auf seine Expertise. Die Zusammenarbeit wird fortgesetzt“, so Blümel.  

Elisabeth Olischar bedankte sich sowohl bei den Mitgliedern der Klubvollversammlung als auch beim Landesparteiobmann für das Vertrauen. Ihr sei es wichtig, den neuen Stil, den Sebastian Kurz und Gernot Blümel auf Bundesebene vorzeigen, auch im Rathaus-Klub zu etablieren. Darüber hinaus sei es wichtig, die ÖVP Wien weiterhin als aktivste Oppositionspartei zu positionieren. Mit 449 Anfragen habe die ÖVP Wien schon unter Manfred Juraczka die meisten Anfragen aller Parteien gestellt und „damit treiben wir Rot-Grün voran“, so Olischar. Um das Thema Stadtentwicklung wird sie sich weiterhin kümmern. „Leider ist das aber das Stiefkind dieser rot-grünen Stadtregierung. Kaum ein rot-grünes Stadtentwicklungsprojekt wurde bisher ohne massiven Protest und Widerstand von Bürgerinnen und Bürgern über die Bühne gebracht. Egal, was Rot-Grün stadtplanerisch angreift, es endet im Chaos und Fiasko und vielleicht sogar in der Aberkennung des Weltkulturerbe-Status“, so die neue Klubobfrau.  

Stadtrat Markus Wölbitsch lobte das neue Team der ÖVP Wien als „kraftvolles und motiviertes Team“. „Mir ist ein Team von starken Schwarzen lieber als die etwas dünne Rathausmelange, die dort kreiert wird“, so Wölbitsch. „Die Baustellen der Stadt sind zahlreich und es ist fraglich, ob Rot-Grün diese auch tatsächlich angeht.“ Schließlich gebe es sowohl innerhalb der SPÖ als auch zwischen den Koalitionspartnern tiefe Spaltungen. Die Spaltung innerhalb der Wiener SPÖ sei nun mit Peter Hacker auch in der Stadtregierung repräsentiert. Während Bürgermeister Ludwig vorsichtig positiv auf die Neuregelung der Mindestsicherung durch die Bundesregierung reagierte, habe sich sein Sozialstadtrat Hacker bereits zahlreiche Ausreden einfallen lassen, warum es nicht gehen soll. „Wien bleibt damit Sozialmagnet statt Wirtschaftsmotor zu werden“, so Wölbitsch. Auch der nicht akkordierte Vorstoß der grünen Stadträtin Vassilakou in Sachen City-Maut zeige, „Rot und Grün kommen bei der Verkehrspolitik auf keinen grünen Zweig mehr“, was sich auch beim Lobau-Tunnel zeige. Dieser Zwist sei schade, schließlich brauche es Einigkeit, „um die Wirtschaftslokomotive wieder zum Dampfen zu bringen“. „Bürgermeister Michael Ludwig ist dagegen ein Bürgermeister der SPÖ-Funktionäre. Wir sind ein Team für eine kantige und lösungsorientierte Oppositionspolitik“, so Wölbitsch. 

Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner konstatierte, für einen etwaigen Wahlkampf „jederzeit bereit und wahlkampf-fit“ zu sein. So seien alle Bezirksorganisationen mit neuen, türkischen Werbemitteln versorgt. „Denn die ÖVP Wien ist Türkis“, so Arnoldner. Natürlich wolle man den Schwung von der Nationalratswahl mitnehmen. „Dazu müssen uns die Menschen sehen und spüren, weswegen wir auch schon jetzt auf Hausbesuchen quer durch alle Bezirke unterwegs sind.“ Die Organisation dazu werde laufend weiter professionalisiert und kampagnenfähiger gemacht. Sie sei es aus der Privatwirtschaft gewohnt, positiv zu kommunizieren und sich mit den Stärken auseinanderzusetzen. „Ich brenne für Kampagnen und freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit Elisabeth Olischar“, so Arnoldner. 

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