Kundgebung gegen antisemitischen Quds-Tag am 9.6. in Wien

Protest gegen Aufmarsch der Anhänger des iranischen Regimes und der Hisbollah – Diskussion am 6.9. Protest gegen Aufmarsch der Anhänger des iranischen Regimes und der Hisbollah – Diskussion am 9.6.

Wien (OTS) - Das Bündnis STOP THE BOMB ruft am Samstag, 9. Juni um 16:00 Uhr zur Kundgebung "Gemeinsam gegen Antisemitismus! #KeinQudsTag in Wien" am Bundesländerplatz bei der Mariahilferstraße in Wien auf. Von 15:00 bis 18:00 Uhr wird es einen Infotisch geben. Die Kundgebung gegen den antisemitischen Aufmarsch der Anhänger des iranischen Regime und der Hisbollah wird neben STOP THE BOMB u.a. von der Israelitischen Kultusgemeinde, dem Republikanischen Club, den Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen und der SPÖ-Nationalratsabgeordneten Petra Bayr unterstützt.

Der Quds-Tag wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ajatollah Khomeini als antiisraelischer Kampftag ausgerufen. Seitdem demonstrieren Anhänger der islamistischen Diktatur jedes Jahr weltweit am Ende des Ramadan für die Vernichtung des jüdischen Staates - auch unter dem vermeintlich "moderaten" Präsidenten Rohani, der Israel als "eiternden Tumor" bezeichnet hat. Erst vor zwei Tagen hat der "oberste geistliche Führer" des Iran, Ali Khamenei, Israel erneut als "Krebsgeschwür" bezeichnet, das "ausgemerzt" werden müsse und werde.

Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB: "Wie kann es sein, dass dieser Islamisten-Aufmarsch, der unverhohlen die Zerstörung Israels fordert, Jahr für Jahr mitten durch Wien marschiert? In den letzten Jahren kam es beim und im Umfeld des Quds-Marschs in Wien immer wieder auch zu offen judenfeindlichen Ausfällen. Wer seinen Antifaschismus ernst nimmt, sollte sich an den Protesten dagegen beteiligen."

In Vorbereitung auf die Kundgebung findet am Mittwoch, 6.9., um 19:30 die Diskussion "Der 'Quds-Tag' des iranischen Regimes: Der Antisemitismus der Ajatollahs, die Proteste im Iran und die Zukunft des Atomprogramms" mit Stephan Grigat, Simone Dinah Hartmann, Sama Maani und Karin Stanger in den Räumlichkeiten der Jüdischen HochschülerInnen in der Währingerstraße 24 statt.

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