• 04.06.2018, 10:28:40
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Wieselbus: Übergabe an Verkehrsverbund Ost-Region

LR Schleritzko: „Synergieeffekte nutzen und alle Busbestellleistungen bündeln“

Utl.: LR Schleritzko: „Synergieeffekte nutzen und alle
Busbestellleistungen bündeln“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Mit 30. Juni wird die Zuständigkeit für die
elf Wiesel-Schnellbuslinien von der NÖVOG an den Verkehrsverbund
Ost-Region (VOR) übergeben. Fahrpläne, Linienführungen und Fahrpreise
bleiben dabei vorerst weitgehend unverändert. „Seit mehr als 20
Jahren verbinden die Wieselbusse die Landeshauptstadt St. Pölten mit
dem Zentren des Wald-, Wein- und Industrieviertels. Das Wiesel ist
seitdem ein Zeichen für hochwertigen öffentlichen Verkehr. Um
Synergieeffekte zu nutzen und alle Busbestellleistungen zu bündeln,
wird die Zuständigkeit für den Wieselbus von der NÖVOG an den VOR
übertragen“, informiert der für den öffentlichen Verkehr zuständige
Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko.

1993 gründete das Land Niederösterreich die NÖVOG mit dem Auftrag den
öffentlichen Verkehr in Niederösterreich zu organisieren und ein
Bussystem zu entwickeln. 1996 wurde das Wiesel-Schnellbussystem ins
Leben gerufen. Idee dahinter war die Etablierung eines schnellen und
direkten Zubringers für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur
Landeshauptstadt. „Der Wieselbus ist eine Erfolgsstory, mit der die
NÖVOG vor 22 Jahren entstanden ist. Ich bin überzeugt davon, dass die
Zuständigkeit im VOR gut angesiedelt ist und dass die
Erfolgsgeschichte weitergeführt wird“, sagt NÖVOG-Geschäftsführer
Gerhard Stindl.

Die Wieselbuslinien sollen in Abstimmung mit den bestehenden Bahn-
und Busfahrplänen im Sinn eines optimalen Ineinandergreifens geführt
werden. „Der Verkehrsverbund übernimmt ein gut eingeführtes und
erfolgreiches Schnellbussystem, das geprägt ist durch hohe
Kundenzufriedenheit, gute Auslastung, treue Kunden und nicht zuletzt
eine starke Marke. Auf diesen Erfolgen möchten wir aufbauen. Dabei
wird es in erster Linie darum gehen, die Integration dieses
Top-Schnellbussystems in das Gesamtsystem Öffentlicher Verkehr weiter
voranzutreiben“, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll. Eine erste
Adaptation wurde bereits ausgearbeitet: Mit der neuen Haltestelle
Zwettl Kampparkplatz der Linie F kann das Angebot dieser Linie auch
anderen Fahrgastgruppen geöffnet bzw. können neue Umstiegsrelationen
zu den bestehenden Waldviertellinien geschaffen werden.

Nähere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA,
Mobil 0676/812-13546, E-Mail [email protected], NÖVOG,
Katharina Heider-Fischer, Bakk, Telefon 02742/360 990-53, E-Mail
[email protected], www.noevog.at, www.vor.at

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