AUF/FPÖ-Herbert: „Probebetrieb-Kosten für das Projekt ‚Berittene Polizei‘ können kein Grund für Ablehnung sein“

„Lade Frau Gürtler gerne ein, ihr die Vorteile der ‚Berittenen Polizei‘ in einem persönlichen Gespräch näher bringen zu dürfen“

Wien (OTS) - „Es mutet schon ein wenig seltsam an, wenn eine Pferdeliebhaberin - wie die Generaldirektorin der Spanischen Hofreitschule Elisabeth Gürtler - eine ‚Berittene Polizei‘ ablehnt. Eine solche Haltung ist doch ein Widerspruch in sich“, so heute der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst und Bundesvorsitzende der AUF, NAbg. Werner Herbert.

„Dass berittene Polizeieinheiten mittlerweile seit Jahrzehnten zu den Standardeinheiten im europäischen und internationalen Polizeialltag zählen, ist unbestritten - ebenso die damit verbundenen zusätzlichen strategischen und einsatztaktischen Möglichkeiten für die Polizei. Diese nun nicht wahrnehmen zu wollen, wäre nicht nur ein großer Nachteil für die Polizei bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, sondern auch für die österreichische Bevölkerung und deren subjektive sicherheitspolizeiliche Wahrnehmung“, erklärte Herbert.

„Auch die Kosten für den Probebetrieb für das Projekt ‚Berittene Polizei‘, die sich durch die hervorragende Kooperation mit dem Österreichischen Bundesheer in einem im internationalen Vergleich höchst überschaubaren Niveau bewegen, können in Wahrheit kein Grund für eine Ablehnung sein. Ein kritischer Zugang kann sich daher nur aus opportunistischen Ansätzen ergeben, nicht aber aus der finanziellen Faktenlage heraus“, betonte Herbert.

„Interessant in diesem Zusammenhang ist daher schon die Haltung der Generaldirektorin, deren ‚kommerzielles Herz‘ zwar für ihre eigenen Pferde schlägt, aber das Projekt ‚Berittene Polizei‘ ablehnt. Vielleicht ist es aber ein inhaltliches Defizit um das Wissen über den positiven polizeilichen Mehrwert, den der Einsatz der ‚Berittenen Polizei‘ für die Sicherheit Wiens bringen würde. Falls hier tatsächlich ein inhaltlicher Nachholbedarf besteht, lade ich Frau Gürtler gerne ein, ihr diese Vorteile in einem persönlichen Gespräch näher bringen zu dürfen“, so Herbert.

„Letztlich wäre es daher sehr erfreulich, wenn bei Frau Gürtler, die im letzten Jahr in einem Zeitungsinterview meinte, ‚dass neben Tirol ihre Liebe den Pferden gilt‘, vielleicht doch noch ein Umdenkprozess eintrete“, sagte Herbert.

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