Sommernachtskonzert 2018 mit „Anna The Great“ im ORF: Pressekonferenz anlässlich der Generalprobe

Konzertübertragung am 31. Mai live-zeitversetzt ab 21.05 Uhr in ORF 2, danach Netrebko-Filmporträt

Wien (OTS) - Der Fronleichnamstag (31. Mai) verspricht strahlend schönes Sommerwetter und bietet damit wunderbare Voraussetzungen für eine perfekte „Italienische Nacht“ im barocken Schlossgarten von Schönbrunn, zu der die Wiener Philharmoniker morgen Abend alle Wienerinnen und Wiener sowie die Gäste der Stadt einladen. Unter diesem Motto steht das traditionelle „Sommernachtskonzert“ des weltberühmten Orchesters, das der ORF auch heuer wieder für alle, die nicht dabei sein können, live-zeitversetzt um 21.05 Uhr in ORF 2 sowie um 21.45 Uhr in 3sat überträgt. Zum dritten Mal leitet der russische Dirigent Valery Gergiev die 15. Ausgabe des Kulturevents der Extraklasse, bei dem Starsopranistin Anna Netrebko ihre Premiere als Solistin feiert. Anschließend an die ORF-Übertragung zeigt ORF 2 um 22.45 Uhr das Porträt „Anna Netrebko – Anna The Great“. Im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der Generalprobe heute Abend gaben Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gemeinsam mit Dirigent Valery Gergiev und Anna Netrebko einen Ausblick darauf, was das Publikum im Schlosspark und zu Hause an den TV-Geräten erwartet.

Wrabetz: „Öffentlich-rechtlicher Beitrag, den Ruf Österreichs als Kulturnation international zu stärken“

Der ORF ist seit Entstehung des Sommernachtskonzerts, das von 2004 bis 2007 noch „Konzert für Europa“ hieß, Host Broadcaster des Klassikereignisses. Mit insgesamt 16 Kameras, "dirigiert" von Michael Beyer, setzt ein Team der ORF-TV-Kultur heuer die hochkarätige Konzertproduktion in Szene. „Mit unseren brillanten ORF-HD-Bildern schicken wir auch heuer wieder einen musikalischen Gruß aus Wien in die ganze Welt“, so ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „Es freut mich ganz besonders, dass wir damit einen Beitrag dazu leisten, den Ruf Österreichs als Kulturnation international zu stärken und darüber hinaus die schönsten Seiten unserer Stadt einem Publikum rund um den Globus präsentieren zu können. Die Übertragungen und Ausstrahlungen in fast 90 Ländern haben einen unschätzbaren Wert für Wiens Ruf als Tourismusmetropole. Mit unserem umfangreichen Kultursommer werden wir in den nächsten Wochen zum verlässlichen medialen Partner der größten österreichischen Sommerbühnen. So etwas kann nur der öffentlich-rechtliche Rundfunk leisten“, so Wrabetz.

Gergiev: „Das Besondere hier, ist eine funktionierende Partnerschaft“

Mit dem Sommernachtskonzert 2018, das Valery Gergiev nach 2007 und 2011 zum dritten Mal leitet, feiert der Dirigent seinen 150. Auftritt mit den Wiener Philharmonikern seit seinem Debüt 1997. Gergiev war es auch, der die junge Anna Netrebko im Rahmen eines Vorsingens am St. Petersburger Mariinsky-Theater entdeckte und zu ihrem künstlerischen Mentor wurde. „Natürlich sind wir glücklich, wieder zusammenzuarbeiten“, sagt der Maestro. "Wir beide sind große Freunde der Wiener Philharmoniker, wir können auf viele gemeinsame Tourneen und CD-Aufnahmen zurückblicken, wir planen auch viel Neues miteinander.“ Und: „Es ist großartig, mein drittes Sommernachtskonzert zu spielen, Wien ist eine fantastische Stadt und Schönbrunn ist ein fantastischer Ort an den 100.000 Menschen zum Konzert kommen. Aber das allein ist es nicht: Andere Städte sind auch wunderschön und wir haben dort sogar eine halbe Million Menschen, die kommen, wie vor ein paar Wochen in Moskau oder vergangenes Jahr in Paris. Das Besondere hier ist eine funktionierende Partnerschaft, zu der auch der ORF zählt, der der Kultur eine große Bühne gibt. Es gibt viele, sogar sehr große Sender, die der klassischen Musik keine Bedeutung beimessen. Aber hier, in Wien, funktionieren alle Elemente gut zusammen“.

Netrebko: „Brauchen solche Konzerte, um neues Publikum zur klassischen Musik zu bringen!“

„Ich fühle mich geehrt, erstmals beim Sommernachtskonzert zu singen“, sagt „Diva assuluta“ Anna Netrebko. Insgesamt vier italienische Arien wird sie in Schönbrunn zum Besten geben. Bei einem Open-air-Event aufzutreten, vergleicht sie mit einem „großen Fest“, das „Freude und Unterhaltung bringt: Es kommen so viele Menschen, um einfach Musik zu genießen. Es ist eine andere Art von Publikum als in der Oper, das ist großartig, denn wir brauchen solche Konzerte, um neues Publikum zur klassischen Musik zu bringen. Und es ist großartig, dass der Eintritt frei ist, da sich viele Menschen auch nicht leisten können, in ein Opernhaus oder Theater zu gehen“, so Netrebko.

Froschauer: „Alle spielen noch besser als sonst“

„Es wird mein bisheriges Lieblingskonzert werden“, weiß der Vorstand der Wiener Philharmoniker, Daniel Froschauer, "weil es unglaublich ist, mit diesen beiden Künstlern (Anmerkung: Gergiev und Netrebko) zu arbeiten. Von den Proben war das gesamte Orchester unglaublich beeindruckt. Als wir die Arien mit Anna Netrebko gespielt haben, kam mir vor, als spielen alle noch besser, als sonst, um sich von der allerbesten Seite zu zeigen“, so Froschauer.

Das Kompliment kann die Operndiva nur zurückgeben: „Mir scheint auch, als singe ich besser mit diesem wundervollen Orchester!“

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