Kolba/Bohrn Mena: Rauchfreie Zukunft für unsere Kinder statt schwarz-blauer Qualm

Liste Pilz stellt anlässlich des Weltnichtrauchertags erneut Forderungen an Regierung

Wien (OTS) - „Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und viele weitere Initiativen auf die Schädlichkeit des Rauchens aufmerksam machen, bestehen Bundesregierung und Bundesministerin Hartinger-Klein auf der Aufhebung des Rauchverbotes in der Gastronomie“, empört sich der Gesundheitssprecher der Liste Pilz, Peter Kolba.

Die Liste Pilz unterstützt seit der ersten Stunde die Initiativen zur Durchsetzung des bereits beschlossenen und von ÖVP und FPÖ wieder aufgehobenen Verbots des Rauchens in der Gastronomie. Das entsprechende Volksbegehren der Ärztekammer wurde von allen Abgeordneten unterzeichnet und wird auch mit voller Energie unterstützt.

„Das Passivrauchen stellt eine enorme Gesundheitsgefahr dar, besonders für Kinder, Schwangere, alte und kranke Menschen“, so Kinderrechtesprecher Sebastian Bohrn Mena. „Noch dazu steht Österreich immer noch an der traurigen Spitze des Rankings rauchender Minderjähriger in Länder innerhalb der Europäischen Union. Es kann nicht sein, dass ein Viertel der österreichischen Jugendlichen rauchen und von der Bundesregierung keinerlei Maßnahmen gesetzt werden!“

Denn obwohl jährlich hunderte Millionen in die Behandlung der Folgen des Rauchens gesteckt werden müssen, gibt es bis jetzt keinerlei Maßnahmen zur Finanzierung von Präventionsmaßnahmen.
„Dabei würde sich jeder investierte Euro positiv auf die gesunde Zukunft unserer Kinder auswirken“, so Kolba und Bohrn Mena. „Wir setzen alles daran, eine Kehrtwende einzuleiten und fordern die Bundesministerin auf, überfällige Schritte zu setzen: Es braucht ein Rauchverbot sowie eine drastisch höhere Dotierung der Präventionsförderung.“

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