• 29.05.2018, 08:32:30
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Großer Empfang für Landtagspräsident a. D. Hans Penz im Palais Niederösterreich

LH Mikl-Leitner: „Eine Persönlichkeit mit Handschlagqualität, Geradlinigkeit und klarer Haltung“

Utl.: LH Mikl-Leitner: „Eine Persönlichkeit mit Handschlagqualität,
Geradlinigkeit und klarer Haltung“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Palais Niederösterreich in der Wiener
Herrengasse fand am gestrigen Montagabend ein großer Empfang für
Landtagspräsident a. D. Hans Penz statt. Eine große Zahl an Ehren-
und Festgästen fand sich im ehemaligen Sitzungssaal des
Niederösterreichischen Landtages ein, um die Leistungen des
Landtagspräsidenten a. D. zu würdigen. An der Spitze der Gäste aus
Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Verwaltung und Medien
standen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundeskanzler
Sebastian Kurz.

„Deine wichtigsten Prinzipien sind dir in die Wiege gelegt worden“,
hob die Landeshauptfrau in ihrer Festrede die bäuerlichen Wurzeln von
Hans Penz hervor: „Die Liebe zum Heimatland, das Denken in
Generationen, das Miteinander für die Interessen des Landes.“ Weiters
charakterisierte Mikl-Leitner den Landtagspräsidenten a. D. als
„überzeugt und überzeugend, konsequent und kompetent“ und als einen,
„der sich mit sehr viel Mut für die Interessen des Landes einsetzt.“
Seine Prinzipien hätten Penz „zu einem der wichtigsten Politiker
Niederösterreichs und der Republik gemacht“, betonte sie: „Du hast
dich in das Geschichtsbuch des Landes eingeschrieben“.

Penz sei „in vielen Funktionen erfolgreich“ gewesen, blickte die
Landeshauptfrau auf die Tätigkeit von Penz als Direktor des
Bauernbundes, Mitglied des Bundesrates und vor allem als
Landtagspräsident zurück. Penz habe „den Landtag zu einer der
wichtigsten Schaltstellen im Bundesland Niederösterreich gemacht“ und
sei „Speerspitze und Vorkämpfer für Parlamentarismus und
Föderalismus“ gewesen, meinte sie: „Dein Wort wurde gehört und deine
Meinung geschätzt.“ Die Landeshauptfrau: „Hans Penz ist eine
Persönlichkeit mit Handschlagqualität, Geradlinigkeit und einer ganz
klaren Haltung.“ Mit dem Empfang im Palais Niederösterreich wolle man
auch „Danke sagen für deine großartigen Leistungen für das Bundesland
Niederösterreich, für die Republik und für die Menschen in diesem
Land“, bezeichnete sie Penz als „Vorbild für die kommenden
Generationen“.

Karl Wilfing, der Nachfolger von Penz als Präsident des NÖ Landtages,
bezeichnete seinen Vorgänger als „politische Ausnahmeerscheinung“.
Besonders habe er sich durch sein Motto „Jeder Tag ist Landtag“
ausgezeichnet, so Wilfing. Penz habe den Landtag geöffnet, etwa durch
den Jugend-Landtag oder die Initiative „Landtag im Land“, und er habe
den Niederösterreichischen Landtag international vernetzt, würdigte
Wilfing die Verdienste seines Vorgängers.

Bundeskanzler Kurz blickte auf seine erste Begegnung mit Hans Penz
zurück und meinte: „Du warst jemand, der sein Amt mit sehr viel
Ernsthaftigkeit und sehr viel Würde ausgeübt hat, und du warst
jemand, auf den man sich verlassen konnte.“ Er wünsche Hans Penz nun
viel Zeit mit seiner Familie und „dass du uns nach wie vor zur Seite
stehst und für einen Ratschlag da bist, wenn wir dich brauchen“, so
der Bundeskanzler.

In seinen Dankesworten erinnerte Hans Penz an die große historische
Bedeutung der Räumlichkeiten im Palais Niederösterreich. Dies sei
„ein Ort mit einer großen Symbolik“. Es seien „Jahre der Veränderung“
gewesen, blickte er auf seine politische Laufbahn zurück: „Die
Grenzregion Niederösterreich hat sich zu einer Kernregion im Herzen
des Kontinents entwickelt.“ Er sei „dankbar, dass ich diese Zeit
mitgestalten durfte“, betonte er. Nun sei es an der Zeit, Danke zu
sagen, so Penz: „Danke für die vielen Jahre der Zusammenarbeit, der
Freundschaft und für das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wurde.“

Hans Penz wurde im Jahr 1950 geboren und war von 1983 bis 2010
Direktor des NÖ Bauernbundes. Von 1987 bis 1998 war er Mitglied des
Bundesrates. 1998 wurde er zum Dritten Präsidenten des NÖ Landtages
gewählt, ab dem 10. April 2008 bekleidete Penz das Amt des
Landtagspräsidenten. Am 22. März 2018 wurde Karl Wilfing zu seinem
Nachfolger gewählt.

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