- 27.05.2018, 12:28:39
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FPÖ-Staudacher: Mit Jugend-Sommerticket-Aktion macht die Kärntner Landesregierung wieder nur halbe Sachen
Kärnten braucht neue Modelle zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs. Taktungen müssen erhöht werden.
Utl.: Kärnten braucht neue Modelle zur Stärkung des öffentlichen
Nahverkehrs. Taktungen müssen erhöht werden. =
Klagenfurt (OTS) - Zu den Plänen von Mobilitätsreferenten LR
Zafoschnig, für Schüler und Lehrlinge bis 24 Jahre ein Sommerticket
um 49,- Euro anzubieten, stellt FPÖ-Jugendsprecher LAbg. Christoph
Staudacher fest, dass diese Aktion nur der sprichwörtliche Tropfen
auf dem heißen Stein sein kann, um die öffentlichen Verkehrsmittel
für Jugendliche attraktiv zu machen. „Zwar ist jede Maßnahme, die den
Jugendlichen Vorteile bringt, begrüßenswert. Das Jugend-Sommerticket
ist allerdings wieder nur eine punktuell beschränkte Aktion. Ich
vermisse ein langfristiges Konzept für den öffentlichen Verkehr in
Kärnten. Wichtig wäre es zum einen, den Jugendlichen ganzjährig einen
vergünstigten Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln anzubieten,
und zum anderen, dass die Taktungen von Bussen und Bahn erhöht
werden“, erklärt Staudacher.
Vor allem in den ländlichen Regionen gebe es massive Schwierigkeiten.
Hier müsste das Angebot ausgebaut und die Frequenz der Bus- und
Bahnfahrten erhöht werden. Zu verbessern sei auch die Abstimmung der
regionalen Busse beziehungsweise des Stadtverkehrs mit der Bahn.
Durch schlecht koordinierte Anschlussverbindungen komme es langen
Wartezeiten. „Es gibt in diesem Bereich viel zu tun. Der neue
Mobilitätsreferent Zafoschnig hat massiven Handlungsbedarf“, sagt
Staudacher.
Er hoffe, dass Zafoschnig nicht nur medial werbewirksame Aktionen wie
das „Sommerticket“ präsentiere, sondern seine Hausaufgaben mache.
„Sonst könnte es passieren, dass das Sommerticket das gleiche
Schicksal wie das Löwen.Ticket seines Vorgängers Rolf Holub erleidet.
Dieses Projekt, das im vergangenen Jahr SPÖ, ÖVP und Grüne in der
Landesregierung beschlossen haben, ist im Wahlkampf mit zahlreichen
Inseraten angekündigt worden, wurde aber von den Kärntnern nicht
angekommen“, so Staudacher, der für die nächste Landtagssitzung eine
schriftliche Anfrage über Kosten und Nutzen des „Löwen.Tickets“
ankündigt.
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