SOS Mitmensch: Kurzmann als Landtagspräsidenten absetzen

FPÖ-Führung hat Antisemitismus, Rassismus und Neonazi-Kooperation in „Aula“ freien Lauf gelassen

Wien (OTS) - „FPÖ-Generalsekretär Vilimsky hat mit seinen Aussagen im „Standard“ offen gelegt, dass die FPÖ sehr wohl Entscheidungsgewalt über die „Aula“ hat. Wer nämlich heute entscheiden kann, dass der Name „Aula“ bald verschwinden werde, wie es Vilimsky ankündigt, der hat die Jahre davor offenbar mitentschieden, der Verbreitung von übelstem Antisemitismus, Rassismus und Neonazisympathien durch die „Aula“ freien Lauf zu lassen“, zeigt sich Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch, empört. 

Und Pollak weiter: „Dass die FPÖ unter Strache dem grauslichen Treiben der „Aula“ nie Einhalt geboten, sondern das Magazin gefördert, bejubelt und mit Inseraten eingedeckt hat, ist unentschuldbar. Bis zum heutigen Tag ist keine einzige Person aufgrund des Mitbetreibens der „Aula“ aus der FPÖ ausgeschlossen worden. Auch der notorische „Aula“-Autor Gerhard Kurzmann soll offenbar bis zu seiner Pensionierung in der FPÖ und in seinen Ämtern gehalten werden. Das zeigt, auf welchen Irrwegen sich diese FPÖ-Führung bis heute bewegt.“ 

Wenn schon nicht die FPÖ zu personellen Konsequenzen bereit sei, so müsse es zumindest von Seiten der anderen Parteien im steirischen Landtag Konsequenzen geben, fordert Pollak. Kurmann müsse so rasch als möglich als dritter Landtagspräsident abgesetzt werden, um weiteren Schaden für die Steiermark abzuwenden.

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