• 15.05.2018, 12:03:03
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ORF III am Mittwoch: „Quantensprung“ über Landwirtschaft und Superpflanzen, „Frühling auf der Alm“ in „Heimat Österreich“

Außerdem: Nationalratssitzung in „Politik live“, „Land der Berge“ über „Die Schönheit der Alpen“

Utl.: Außerdem: Nationalratssitzung in „Politik live“, „Land der
Berge“ über „Die Schönheit der Alpen“ =

Wien (OTS) - Am Mittwoch, dem 16. Mai 2018, startet ORF III Kultur
und Information mit der Übertragung der Nationalratssitzung ab 9.05
Uhr in „Politik live“. Die Sitzung beginnt mit einer „Aktuellen
Stunde“ der NEOS zum EU-Budget und einer „Aktuellen Europastunde“ der
SPÖ zum Thema „Europa für die Menschen“. Beide richten sich direkt an
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der aufgrund von Terminen im
Vorfeld des EU-Gipfeltreffens in Bulgarien jedoch nicht an der
Debatte teilnehmen wird. Auf der Tagesordnung stehen außerdem u. a.
die weitere Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung sowie die
Behandlung einiger Rechnungshofberichte. In ORF III kommentieren
Michael Weiß und Martin Wendel, für ORF 2 bis 13.00 Uhr Fritz
Jungmayr.

Im Hauptabend geht es mit „Heimat Österreich“ und „Land der Berge“
wieder an heimische Orte, an denen Tradition und Brauchtumspflege
groß geschrieben werden. „Heimat Österreich“ beleuchtet zuerst den
„Frühling auf der Alm“ (20.15 Uhr). Die neue ORF-III-Dokumentation
von Werner Huemer und Wolfgang Scherz führt u. a. ins steirische
Almenland, in die Süd- und Weststeiermark und nach Kärnten. Sie
begleitet die Almbauern bei ihren ersten Arbeiten und die Wanderer
bei ihren Frühlingswallfahrten. Vom Bänderzaun-Macher bis zum Köhler,
vom Türmer bis zum Haussegenschnitzer – alte Traditionen neu gelebt.
„Land der Berge“ zeigt danach den ersten Teil des Dreiteilers „Die
Schönheit der Alpen“ (21.05 Uhr) von Hans Jöchler. Vom König der
Ostalpen, dem Großglockner, geht es mit spektakulären Aufnahmen in
die Bergwelt der Hohen Tauern, dann über Oberösterreich ins Ausseer
Land und schließlich durch Osttirol hinauf in das Reich des
Großvenedigers.

„Quantensprung“ beschäftigt sich nachfolgend im Magazin und in der
Doku mit den Fortschritten der Landwirtschaft. Das
Wissenschaftsmagazin (21.50 Uhr) geht zuerst dem technischen
Fortschritt auf den Grund. Selbstfahrende Autos sind zur Zeit Thema,
dass aber Traktoren auf dem Feld schon seit Jahren selbstständig
fahren können, wissen nur die wenigsten. Satellitengesteuerte
Arbeitsgeräte sind aber nur ein Aspekt der Landwirtschaft der Zukunft
– unter dem Schlagwort „Precision Farming“ werden schon heute eine
Vielzahl an Technologien zusammengefasst, die es den Bauern erlauben,
effizienter und auch umweltschonender zu arbeiten. Doch die Technik
ist nur ein Aspekt der Landwirtschaft der Zukunft – vor allem stellen
sich auch soziologische Fragen. Andreas Jäger trifft dazu den
Soziologen Markus Schermer von der Universität Innsbruck, der sich
intensiv mit der Zukunft unserer Nahrungsmittelproduktion
auseinandergesetzt hat. Außerdem besucht Jäger die Ausstellung „Warum
die Welt isst, wie sie isst“ auf Schloss Hof in Niederösterreich, wo
u. a. Technologien wie „Vertical Farming“, also das Anbauen von
Pflanzen in der Vertikale, sowie „Aquaponic“, also kombinierte
Anlagen für Pflanzen- und Fischzucht, vorgestellt werden.
„Quantensprung – Die Doku“ vertieft anschließend die Thematik mit
einem Film über „Superpflanzen“ (22.40 Uhr). Manche Entdeckungen
klingen zu gut, um wahr zu sein: Das so genannte Phytomining ist so
eine Entdeckung. Es gibt Pflanzen, die Schwermetalle aus dem Boden
filtern können – und zwar in solchen Größenordnungen, dass sie in der
Lage sind, verschmutze Böden wieder nutzbar zu machen. Die Doku zeigt
den aktuellen Status quo dieser neuen Technologie, die die
nachhaltige Landwirtschaft revolutionieren könnte.

Es bleibt wissenschaftlich mit einem „science.talk spezial“ zum Thema
„Glauben oder Wissen?“ (23.40 Uhr). Barbara Stöckl meldet sich von
der „Langen Nacht der Forschung“ vom Uni-Campus in Krems und
diskutiert mit ihren Gästen, wie erfolgreich Interesse an der
Wissenschaft geweckt werden kann und welche Herausforderungen es zu
bewältigen gilt, um Wissenschaft nicht nur verständlich zu machen,
sondern auch populär.

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