Wölbitsch/Ulm: Tausende leerstehende Gemeindewohnungen in Wien

Ludwig betreibt verfehlte Wohnpolitik – Ludwigs Wohnbaupolitik ist weder sozial noch treffsicher - Leidtragende sind Wienerinnen und Wiener

Wien (OTS) - „In der Wiener Wohnbaupolitik liegt vieles im Argen, besonders bei leerstehenden Gemeindewohnungen. Durch eine aktuelle Anfragebeantwortung von Ludwigs Wohnbauressort wird das Ausmaß mehr als deutlich: Die Stadt Wien gibt für das Jahr 2017 mittlerweile 9.000 leerstehende Gemeindewohnungen zu. Die Leidtragenden dieses rot-grünen Chaos-Systems sind die Wienerinnen und Wiener. Trotz dieser alarmierenden Zahlen rührt Michael Ludwig als Verantwortlicher keinen Finger, das ist verfehlte Wohnpolitik. Damit ist er seit Jahren Teil des Problems“, kommentieren Stadtrat Markus Wölbitsch und Wohnbausprecher Wolfgang Ulm eine aktuelle Anfragebeantwortung.

Ende 2013 standen laut Auskunft von Wiener Wohnen rund 4.000 Wohnungen leer, mittlerweile hat sich diese Zahl auf rund 9.000 mehr als verdoppelt. Indes wächst die Stadt Wien und leistbarer Wohnraum wird mehr denn je benötigt. „Die Zahlen von Wiener Wohnen sind alarmierend. Wir vermuten jedoch, dass in Wirklichkeit 20.000 Gemeindewohnungen leer stehen! Das wären rund 10 Prozent aller Wiener Sozialbauten. Die Vergabe leerstehender Wohnungen muss dringend reformiert und beschleunigt werden“, so Markus Wölbitsch.

Wohnbausprecher Wolfgang Ulm ist entsetzt: „Was wir uns im Speziellen nicht erklären können, ist der eklatante Sprung ab 2016 bei den seit mehr als 12 Monaten leerstehenden Wohnungen. Mehr als 3.000 Gemeindewohnungen wurden seit über einem Jahr nicht vergeben, vor zwei Jahren waren es weniger als 1.000 Wohnungen. Was macht Wohnbau-Stadtrat und Bürgermeister-Kandidat Ludwig mit diesen leerstehenden Gemeindewohnungen?“, fragt Ulm.

Der Weg zu transparenten, fairen Vergaben von leistbaren Wohnraum in Gemeindewohnungen führt über regelmäßige Gehaltschecks. „Es geht darum, dass jene eine Wohnung bekommen, die sie dringend brauchen. Der Gehaltscheck ist auch Teil des Regierungsprogramms. Nur wenn wir jetzt Klartext sprechen und rasch handeln, können wir leistbares Wohnen in Wien ermöglichen!“, so Wölbitsch und Ulm abschließend.

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