Korosec/Hungerländer: KAV hat Sicherheitsproblem in Wiener Spitälern zu lange ignoriert

Sicherheitskonzept ausständig – Diskriminierung von weiblichem Gesundheitspersonal darf keinen Platz haben – Jahrelanges Wegsehen der rot-grünen Stadtregierung

Wien (OTS) - „Bereits im Jahr 2015 empfahl der Wiener Stadtrechnungshof dem KAV die Ausarbeitung eines unternehmensweiten Sicherheitskonzepts. Auf dieses warten wir bis heute vergeblich“, kritisiert ÖVP Wien Gesundheitssprecherin Gemeinderätin Ingrid Korosec und verweist auf die diesbezügliche Anfrage der ÖVP. Die sich häufenden gewalttätigen Übergriffe in Spitälern gegenüber dem Gesundheitspersonal sind ein alarmierendes Zeichen. Die Politik ist dringend aufgefordert, Handlungen zu setzen. „Der KAV und die Stadt Wien haben das Sicherheitsproblem zu lange ignoriert.“ 

Erschüttert zeigt sich Integrationssprecherin Caroline Hungerländer über die Diskriminierung von Ärztinnen und Krankenschwestern: „Wer sich nicht von weiblichen Ärzten behandeln lassen möchte, hat einen Grundpfeiler unserer Gesellschaft nicht verstanden. Es darf nicht sein, dass vermehrt Frauen die Konsequenzen für das jahrelange Wegsehen der rot-grünen Stadtregierung tragen müssen.“ 

„Die Stadtregierung darf mit der Umsetzung der Maßnahmen nicht, wie in einer Anfragebeantwortung angekündigt, bis Jahresende warten. Sie ist dringend aufgefordert, umgehend das seit Jahren versprochene unternehmensweite Sicherheitskonzept vorzulegen“, so Korosec abschließend.


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