Eiertanz statt Antifaschismus: Kärntner Kirche und Behörden ermöglichen weiterhin rechtsextremes Treffen

Plattform mit zahlreichen Hintergrundartikel informiert über das anstehende Treffen in Bleiburg/Pliberk am 12.Mai und die Falschinformationen von Veranstalter, Verwaltung und Kirche

Wien (OTS) - Das Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk findet nun schon in wenigen Tagen statt und die Bemühungen der lokalen Behörden und katholischen Kirche, die eigene Unfähigkeit und Untätigkeit gegenüber dem jährlichen faschistischen Karneval zu unterstreichen, mehren sich. In Interviews und Presseaussendungen wird auf die Unmöglichkeit einer behördlichen Intervention hingewiesen und mit Scheinargumenten eines der größten rechtsextremen Treffen Europas verharmlost und der Veranstalter-Verein weiter hofiert. Massenhafte Fälle von Wiederbetätigung in den letzten Jahren und die positive Bezugnahme auf den mit Nazi-Deutschland kollaborierenden NDH-Staat werden weiter kaum als Problem angesehen. Im Gegenteil behaupten die Kärntner Behörden, dass das eigentliche Problem die Presse sei, die über das Treffen kritisch berichten.

Der AK Bleiburg/Pliberk möchte der systematischen Verbreitung von Falschinformationen und dem absurden Spiel die Verantwortung weiterzuleiten seitens der Behörden und der katholischen Kirche mit ausführlichen Analysen entgegentreten. Im Laufe der vergangenen Wochen wurden auf der Website no-ustasa.at zahlreiche Texte zu verschiedenen Themenbereichen rund um das Ustaša-Treffen am Loibacher Feld/Libuško polje veröffentlicht. Diese beleuchten historische Aspekte, den größeren politischen Kontext wie auch aktuelle Entwicklungen und stellen Bilder der letzten Jahre zur Verfügung.

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