- 03.05.2018, 11:40:16
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Schramböck: CD-Labore sind Innovationsschnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Österreichisches Erfolgsmodell feiert Jubiläum: Bundesministerin eröffnet 200. Forschungseinheit der Christian Doppler Forschungsgesellschaft
Utl.: Österreichisches Erfolgsmodell feiert Jubiläum:
Bundesministerin eröffnet 200. Forschungseinheit der Christian
Doppler Forschungsgesellschaft =
Wien (OTS/BMDW) - Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft feiert
heute die Eröffnung ihrer 200. Forschungseinheit und damit den
ungebrochenen Erfolg dieses Fördermodells. Wenn es darum geht, die
Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen zu fördern, gilt die
vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
getragene Institution im In- und Ausland als Best Practice Beispiel.
„Die CD-Labore sind eine Innovationsschnittstelle zwischen
Wissenschaft und Wirtschaft. Durch die aktive Einbindung der
Unternehmen wird entlang der Marktbedürfnisse und anhand aktueller
Problemstellungen aus der Praxis geforscht. Damit ist diese
Einrichtung ein exzellenter Treiber, um rasch von der Idee zum
konkreten Produkt zu gelangen. Das erhöht die Innovationskraft
unserer Betriebe und stärkt die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des
Standortes“, sagt Margarete Schramböck, Bundesministerin für
Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. „Mit den Christian Doppler
Labors an den Universitäten beziehungsweise den Josef Ressel Zentren
an den Fachhochschulen haben wir über die Jahre eine
Exzellenzinitiative aufgebaut, von deren Arbeit Wissenschaft,
Wirtschaft und letztlich die gesamte Gesellschaft profitieren“.
Exzellenz für die Forschung – Innovation für Unternehmen
Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft agiert seit mehr als
zwanzig Jahren an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft.
Kompakte Forschungsgruppen betreiben Grundlagenforschung zu
Fragestellungen aus Unternehmen. Wissenschaftliche Freiräume, ein
strenges Evaluierungsverfahren und größtmögliche Flexibilität bilden
die Basis für die hohe Qualität und den Erfolg der
Forschungs-projekte.
Alle Beteiligten ziehen großen Nutzen aus der Kooperation: Die
Unternehmen haben direkten Zugang zu Ergebnissen der
Grundlagenforschung und stärken damit ihre eigene Innovationskraft
und langfristigen Wettbewerbsvorteile. Die Universitäten und
Fachhochschulen profitieren von Top-Publikationen und
Nachwuchsförderung und schärfen auf diese Weise auch ihr Profil. Die
Gesellschaft spürt die Ergebnisse dieser Forschung durch hoch
qualifizierte Arbeitsplätze in Wissenschaft und Wirtschaft und
fundierten Erkenntnissen aus unterschiedlichen Bereichen – von
Digitalisierung über Medizin bis zu Werkstoffen.
„Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft wird als Best Practice
Beispiel auch international wahrgenommen, da es ein dynamisches und
unkompliziertes Modell für die Kooperation von Wissenschaft und
Wirtschaft ist“, betont Univ.Prof. Dr. Reinhart Kögerler, Präsident
der Christian Doppler Forschungsgesellschaft. „So interessieren sich
etwa die Politik in Tschechien und Finnland ebenso wie die OECD
konkret für unser Modell. Diese internationale Sichtbarkeit einer
Idee aus Österreich führt auch zu einer Stärkung des heimischen
Forschungsstandortes als Ganzes.“
Die 200. Forschungseinheit: Künstliche Intelligenz und
Ressourcenplanung
Auch die nun eröffnete 200. Forschungseinheit der CDG ist ein gutes
Beispiel dafür, wie Wissenschaft und Wirtschaft optimal
zusammenarbeiten können. Das Christian Doppler Labor für Künstliche
Intelligenz und Optimierung in Planung und Scheduling befasst sich
mit einem aus dem Alltag bekannten Problem: Ob man nun Stundenpläne
erstellen muss oder Arbeitsabläufe planen – oft haben Probleme sehr
viele mögliche Lösungen, und eine optimale zu finden ist
dementsprechend schwierig. Menschen entscheiden hier meistens
intuitiv, Computer brauchen dazu Anweisungen, Algorithmen und – im
Falle künstlicher Intelligenz – Methoden, die automatisch aus der
Erfahrung lernen können. Im Christian Doppler Labor wird daran
gearbeitet, solche Probleme detailliert zu verstehen, sie zu zerlegen
und mathematisch darzustellen. Auf dieser Basis können mit
Künstlicher Intelligenz neue Algorithmen und Lösungen erarbeitet
werden. Für Unternehmen bedeuten diese Lösungen neue Möglichkeiten,
ihre Abläufe optimal zu planen. Die Anwendungen reichen vom
Bildungsbereich über Gesundheitswesen und Öffentlichen Verkehr bis zu
Logistik und Industrie 4.0.
Über das CD-Labor für Künstliche Intelligenz und Optimierung
in Planung und Scheduling
Leitung: Priv.Doz. Dr. Nysret Musliu
Technische Universität Wien, Institut für Informationssysteme
Laufzeit: 01.12.2017 - 30.11.2024
Unternehmenspartner: XIMES GmbH, MCP GmbH, Robert Bosch AG
Über die Christian Doppler Forschungsgesellschaft
Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft fördert die Kooperation
von hervorragenden Wissen-schafter/innen und innovativen Unternehmen.
Die Zusammenarbeit erfolgt in Christian Doppler Labors und Josef
Ressel Zentren. Christian Doppler Labors betreiben
anwendungsorientierte Grundlagenforschung Universitäten, Josef Ressel
Zentren forschen in vergleichbarer Weise an Fachhochschulen. Die
Fragestellungen kommen in beiden Fällen aus der Wirtschaft, die
Qualität der Forschung wird durch ein strenges Begutachtungsverfahren
sichergestellt.
Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft besteht in ihrer
jetzigen Form seit 1995, sie wurde zuletzt im Jahr 2016 sehr
erfolgreich evaluiert.
Weitere Informationen: www.cdg.ac.at
Kombinierte Programmevaluierung der Christian Doppler Labors und
Josef Ressel Zentren 2016: https://www.cdg.ac.at/dokumente/presse/
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