Sicher im sozialen Netz - Jugendliche sensibilisieren Jugendliche

Medienkompetenz ist der Schlüssel für einen gesunden und bewussten Umgang mit digitalen Medien

Jugendliche wurden im sicheren Umgang mit digitalen Medien geschult und damit befähigt, ihr Wissen an Jugendliche weiterzugeben. Diese „Peer Experts“ haben österreichweit über 500 Jugendliche erreicht und zur Gesundheitsförderung und Gewaltprävention beigetragen
Alexander Glowatschnig, Projektleiter
Einer von fünf Schwerpunkten des FGÖ lautet "Gesundes Aufwachsen – PsychoSOZIALE Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" Alle Organisationen, die sich dafür einsetzen wollen, lade ich ein, die Projektförderung des FGÖ zu nutzen. Alle relevanten Infos sind auf www.fgoe.org zu finden, auch das Team der FGÖ-Geschäftsstelle berät Sie gerne
Klaus Ropin, Leiter Fonds Gesundes Österreich
Ob junge Menschen solche Risiken vermeiden und mit ihnen umgehen können, hängt stark von ihrem sozialen Umfeld und ihrer Medienkompetenz ab. Genau dort setzte das vor kurzem abgeschlossene Projekt "make IT safe 2.0“ an.
Klaus Ropin, Leiter Fonds Gesundes Österreich

Wien (OTS) - Digitale Medien gehören längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen und sind wichtiger Bestandteil ihrer sozialen Kommunikation. Bei ihrer Nutzung können Kinder und Jugendliche aber auch Gewalt und Grenzerfahrungen ausgesetzt sein, die negative Auswirkungen auf ihre physische und psychosoziale Gesundheit haben. Klaus Ropin, der Leiter des Fonds Gesundes Österreich betont: "Ob junge Menschen solche Risiken vermeiden und mit ihnen umgehen können, hängt stark von ihrem sozialen Umfeld und ihrer Medienkompetenz ab. Genau dort setzte das vor kurzem abgeschlossene Projekt "make IT safe 2.0“ an."

make IT safe 2.0 – Das Peerprojekt in der außerschulischen Jugendarbeit 

Bei Problemen im Bereich Onlineverhalten wenden sich Jugendliche eher an gleichaltrige „Peers“, weil sie sich auf Augenhöhe austauschen können. Deshalb wurde bei der Projektumsetzung die peer2peer Methode verwendet. „Jugendliche wurden im sicheren Umgang mit digitalen Medien geschult und damit befähigt, ihr Wissen an Jugendliche weiterzugeben. Diese „Peer Experts“ haben österreichweit über 500 Jugendliche erreicht und zur Gesundheitsförderung und Gewaltprävention beigetragen“ beschreibt Projektleiter Alexander Glowatschnig.

Konzipiert und umgesetzt wurde das vor kurzem abgeschlossene Projekt von ECPAT Österreich - der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte der Kinder vor sexueller Ausbeutung. Praktisch umgesetzt wurde es im Rahmen der außerschulischen Jugendarbeit in den Bundesländern Salzburg und Steiermark.

Gefördert wurde „make IT safe 2.0“ vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ), der bundesweiten Förder- und Kompetenzstelle für Gesundheitsförderung, dem Bundeskanzleramt, dem Bundeskanzleramt | Sektion V: Familien und Jugend, dem Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz, dem Bundesministerium für Inneres und der Internet Privatstiftung Austria/netidee.at.

Cyber-Mobbing: Mobbing in einer neuen Dimension

Gewalt in Form von Mobbing ist nicht neu. Durch digitale Medien bekommt das systematische Belästigen, Fertigmachen oder auch absichtliche Ausgrenzen jedoch eine neue Dimension. Dieses "Cyber-Mobbing" kann rund um die Uhr erfolgen, erreicht innerhalb von Sekunden ein großes Publikum und die Absender agieren (scheinbar) anonym. Peer Experts vermitteln Wissen, was man als betroffene Person tun kann: Beweise sichern z.B. durch Screenshots; unerwünschte Personen in sozialen Netzwerken sperren; Unterstützung und Hilfe bei Vertrauenspersonen suchen, oder sich an eine Beratungsstelle wie 147 – Rat auf Draht  (www.rataufdraht.at) oder  #GegenHassimNetz (www.beratungsstelle.counteract.or.at) wenden.

Texting: Neue Medien, neue Herausforderungen

Auch von den Jugendlichen selbst ins Netz gestellte Inhalte können ungeahnte Folgen haben. Sexting bezeichnet den Trend, erotische Texte oder Bilder von sich mittels sozialer Medien zu verbreiten. Die Peer Experts sollen für einen sicheren Umgang mit intimen Bildern sensibilisieren, damit sich Jugendliche nicht selbst für Erpressungen und Bloßstellungen angreifbar machen. Es wird auch Bewusstsein dafür geschaffen, dass es nicht oder nur schwer möglich ist, ins Netz gestellte Inhalte wieder zu entfernen.

Nachhaltige Wirkungen

Zur Nachhaltigkeit trägt das Projekt bei, indem zum einen eine Toolbox entwickelt wurde, die von anderen Akteurinnen und Akteuren in der außerschulischen Jugendarbeit verwendet werden kann. Zum anderen wurden während der Projektlaufzeit über 400 Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter geschult, die das Wissen in ihrer Arbeit nutzen können.

Projektförderung durch den FGÖ nutzen

Einer von fünf Schwerpunkten des FGÖ lautet "Gesundes Aufwachsen – PsychoSOZIALE Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" Alle Organisationen, die sich dafür einsetzen wollen, lade ich ein, die Projektförderung des FGÖ zu nutzen. Alle relevanten Infos sind auf www.fgoe.org zu finden, auch das Team der FGÖ-Geschäftsstelle berät Sie gerne", so Klaus Ropin.

Zur Website von make IT safe 2.0: www.makeitsafe.at

Rückfragen & Kontakt:

Fonds Gesundes Österreich, ein Geschäftsbereich der Gesundheit Österreich GmbH
Mag. Markus Mikl
Kommunikation
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